Extremmarsch der Bundeswehr-Reservisten: 70 Kilometer ohne Schlaf und Pause
Hellmuth OrtmannExtremmarsch der Bundeswehr-Reservisten: 70 Kilometer ohne Schlaf und Pause
Reservisten der Bundeswehr stellen sich einem extremen 70-Kilometer-Marsch durch den Teutoburger Wald
Beim sogenannten Durchbruchstest handelt es sich um ein anspruchsvolles Ausdauerereignis, das die Teilnehmer an ihre körperlichen und geistigen Grenzen bringt: ohne Schlaf und mit einer strengen Zeitvorgabe von nur 36 Stunden. Zugelassen sind nur die fittesten Reservisten, die sowohl körperliche Belastbarkeit als auch mentale Widerstandsfähigkeit unter Beweis stellen müssen.
Der Test begann mit einem kräftezehrenden Schwimmen durch den Dortmund-Ems-Kanal – und das ohne Neoprenanzug. Im Anschluss folgten für die Teams eine Reihe harter Prüfungen, darunter Abseilen, ein Biathlon sowie die Orientierung im dichten Wald, während sie gleichzeitig Drohnen ausweichen mussten. Eine simulierte Mission verlangte die Bergung und Wiederbelebung vermeintlicher Unfallopfer, eine andere umfasste Fahrzeugkontrollen an einem Checkpoint.
Die Teilnehmer sind unterschiedlichen Alters, wobei einige Ende 50 beweisen, dass es vor allem auf Fitness und Willenskraft ankommt – nicht auf das Lebensalter. Der Marsch muss bis Samstag, 23 Uhr, absolviert sein, gefolgt von einer Siegerehrung am Sonntag. Die Veranstalter betonen, dass es nicht nur um reine Kraft geht, sondern auch um Motivation, Charakterstärke und die Fähigkeit, die Erschöpfung zu überwinden.
Offizielle Zahlen zur Teilnehmerzahl oder zu den häufigsten Gründen für einen Abbruch wurden nicht veröffentlicht. Solche Details bleiben in öffentlich zugänglichen Quellen Stand Anfang 2026 ungenannt.
Der Durchbruchstest verlangt extreme Ausdauer: Die Teams müssen die Strecke in weniger als 36 Stunden bewältigen. Wer durchhält, wird am Folgetag in einer Feierstunde geehrt. Die Veranstaltung unterstreicht die körperliche und mentale Härte, die von den Reservisten der Bundeswehr erwartet wird.






