02 February 2026, 04:07

Fahrer ohne Führerschein in Hagen geblitzt – und flunkert bei der Polizei

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule vorne" mit einer Person auf der linken Seite der Straße, Bäumen, Pfählen, Drähten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Fahrer ohne Führerschein in Hagen geblitzt – und flunkert bei der Polizei

31-Jähriger ohne Führerschein in Hagen geblitzt – mit 43 km/h in der 30er-Zone

Am Freitagmorgen wurde ein 31-jähriger Mann in Hagen beim Fahren ohne Führerschein erwischt. Die Polizei stoppte ihn im Stadtteil Haspe vor einem Kindergarten, nachdem sein Suzuki Alto mit 43 km/h in einer Tempo-30-Zone gemessen worden war.

Der Vorfall begann bei einer routinemäßigen Geschwindigkeitskontrolle der Hagener Polizei. Die Beamten hielten den Wagen an, nachdem sie die überhöhte Geschwindigkeit registriert hatten. Auf Nachfrage behauptete der Fahrer zunächst, er habe seinen Führerschein zu Hause vergessen.

Eine Überprüfung ergab jedoch, dass er nie im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Später gab der Mann zu, das Auto vom Vater seiner Partnerin ausgeliehen zu haben. Für die Geschwindigkeitsüberschreitung droht ihm nun ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

Der Fall hat zudem ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Führerschein ausgelöst. Solche Verfahren ziehen sich in Deutschland oft über Monate oder sogar mehr als ein Jahr hin. Faktoren wie die Auslastung der Gerichte, die Komplexität des Falls und die Frage, ob er als Ordnungswidrigkeit oder als volles Strafverfahren behandelt wird, beeinflussen die Dauer.

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Der Fahrer muss sich wegen des Vorwurfs des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor Gericht verantworten. Bei einer Verurteilung könnten auf ihn zusätzliche Strafen neben dem Bußgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung zukommen. Das Urteil hängt vom weiteren Verfahren und etwaigen erschwerenden Umständen ab, die das Gericht berücksichtigt.