Familie baut heimlich Kunstrasenplatz im Garten – jetzt droht der Abriss
Oswin MosemannFamilie baut heimlich Kunstrasenplatz im Garten – jetzt droht der Abriss
Eine Familie in Telgte errichtet Kunstrasenplatz im Garten – Streit mit Ausländerbehörde entbrannt
Die Familie Salomon hat in ihrem Garten in Telgte einen privaten Kunstrasenplatz errichtet – und damit einen Konflikt mit den lokalen Behörden ausgelöst. Der 16 mal 8 Meter große Kunstrasenplatz mit Toren, Flutlicht und Absperrbändern im Design von Borussia Dortmund wurde ohne vorherige Baugenehmigung gebaut. Nun erklären die Behörden, der Platz verstoße gegen die Bauvorschriften für Wohngebiete.
Robert Salomon ließ den Kunstrasenplatz mit wasserdurchlässiger Oberfläche und vereinsbezogenen Banden für seine Kinder anlegen. Doch Nachbarn beschwerten sich bald über Lärm durch die Spiele, woraufhin die Stadt Telgte die Angelegenheit prüfte. Die Behörden bestätigten, dass Sportanlagen in Wohnvierteln einer Sondergenehmigung bedürfen – die die Familie nicht eingeholt hatte.
Der Kreis Warendorf erklärte den Platz inzwischen für rechtswidrig, da öffentliche Sportflächen in Parks oder speziellen Einrichtungen untergebracht sein müssten. Salomon reichte zwar nachträglich einen Bauantrag ein, doch die lokale Verwaltung hat bereits eine Ablehnung empfohlen. Auch der Kreis wird voraussichtlich gegen den Platz stimmen, eine endgültige Entscheidung könnte jedoch noch Wochen dauern.
Salomon hofft dennoch, dass seine Kinder den Platz – selbst bei einer Ablehnung – noch nutzen können, bevor es zu behördlichen Maßnahmen kommt.
Die Auseinandersetzung hängt nun von der anstehenden Genehmigungsentscheidung ab, wobei sowohl die Stadt als auch der Kreis einer Ablehnung zuneigen. Sollte der Antrag scheitern, könnte die Familie gezwungen werden, den Platz zurückzubauen. Bis dahin spielen die Salomon-Kinder weiter, während die Behörden den Fall prüfen.






