Familie in U-Haft: Brandstiftung mit Mordversuch in Ostwestfalen
Hellmuth OrtmannDrei Verdächtige in Haft Nach Brand - Familie in U-Haft: Brandstiftung mit Mordversuch in Ostwestfalen
Drei Mitglieder derselben Familie sind wegen gemeinschaftlichen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen worden. Die Beschuldigten – eine 41-jährige Mutter, ihre 23-jährige Tochter und ihr 20-jähriger Sohn – sollen ein Mehrfamilienhaus in Lage (Ostwestfalen) in Brand gesteckt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie gemeinsam und geplant vorgegangen sind.
Das Feuer brach am 7. September aus und zerstörte das Obergeschoss sowie die Dachwohnung des Gebäudes. Alle Bewohner konnten unverletzt fliehen. Die Ermittler vermuten, dass das Trio den Brand vorsätzlich als Teil einer abgestimmten Tat legte.
Die Staatsanwaltschaft Detmold, die mit der Polizei Bielefeld zusammenarbeitet, erwirkte Haftbefehle wegen "gemeinschaftlichen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung". Der 20-jährige Beschuldigte hatte selbst in dem betroffenen Haus gewohnt. Trotz laufender Ermittlungen wurde bisher kein Tatmotiv bekannt gegeben.
Bisher liegen keine weiteren Details zum Stand der Ermittlungen vor, etwa zu möglichen neuen Beweisen oder zusätzlichen Verdächtigen. Die drei Beschuldigten bleiben in Haft, während das Verfahren fortgesetzt wird. Der Brand verursachte erhebliche Sachschäden, doch kamen keine Bewohner körperlich zu Schaden. Die Behörden haben keine weiteren Informationen zur Richtung der Ermittlungen veröffentlicht.






