FDP warnt vor 11,3 % höheren TBS-Gebühren in Solingen – und fordert Reformen
Hellmuth OrtmannFDP warnt vor 11,3 % höheren TBS-Gebühren in Solingen – und fordert Reformen
11,3 % höhere Gebühren: FDP fordert klare Strategie gegen steigende Kosten bei der TBS
Solingen – Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) planen für 2026 eine deutliche Erhöhung der Gebühren: Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt soll rund 11,3 % mehr zahlen. Während die FDP Solingen einräumt, dass steigende Personalkosten, Sanierungsaufwendungen und zusätzliche gesetzliche Vorgaben diese Entwicklung nachvollziehbar machen, warnt sie zugleich vor den Folgen.
Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) haben für das Jahr 2026 eine Gebührenerhöhung um 11,3 % angekündigt – eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Haushalte vor Ort. Die Freie Demokratische Partei (FDP) reagiert darauf mit dem Appell, dringend Reformen einzuleiten, um weitere Kostensteigerungen in den kommenden Jahren zu verhindern.
Auf der Sitzung des Solinger Stadtrats am 21. Oktober 2024 präsentierte die FDP ihre Forderungen. Die Kreisvorsitzende Nina Brattig betonte, dass unerschwingliche Gebühren am Ende allen schadeten – auch dem Dienstleister selbst. Die Fraktion machte deutlich, dass künftige Anpassungen die finanziellen Erfordernisse mit der allgemeinen Preisentwicklung in Einklang bringen müssten, um die Bürger nicht zu überlasten.
Die Vorschläge der FDP stehen nun zur Debatte im Stadtrat. Sollten sie angenommen werden, könnten die Reformen die Arbeitsweise der TBS grundlegend verändern und die finanzielle Belastung der Haushalte künftig begrenzen. Die Entscheidung wird zeigen, ob die Solinger Bürger Entlastung erfahren – oder weiter unter steigenden Servicekosten leiden müssen.






