Florian Neuhaus kehrt nach Strafe und U23-Degradierung zu Gladbachs Profis zurück
Hellmuth OrtmannFlorian Neuhaus kehrt nach Strafe und U23-Degradierung zu Gladbachs Profis zurück
Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Florian Neuhaus hat eingestanden, einen "Fehler" gemacht zu haben, nachdem er sich sarkastisch über den ehemaligen Sportdirektor Roland Virkus geäußert hatte. Der Verein reagierte mit einer Strafe von rund 100.000 Euro und einer vorübergehenden Versetzung in die U23-Mannschaft.
Auslöser des Vorfalls war eine öffentliche Kritik Neuhaus’ an Virkus, die der Klub als inakzeptabel bewertete. Statt gegen die Entscheidung Widerspruch einzulegen, akzeptierte der Spieler die Sanktionen und sah in der Degradierung sogar eine Chance zur Weiterentwicklung. Während der gesamten Zeit blieb er dem Verein verbunden und zog einen Wechsel nie in Betracht.
Nach Verbüßung der Strafe kehrte Neuhaus unter Trainer Eugen Polanski ins Training der Profimannschaft zurück. In den letzten Einheiten wurde er gezielt zur Belastungssteuerung eingesetzt – ein Zeichen für seine schrittweise Wiedereingliederung. Da sein Vertrag noch bis 2027 läuft, schließt er eine Verlängerung nicht aus, selbst wenn dies Anpassungen bei seinem aktuellen Gehalt bedeuten würde. Rückblickend bezeichnete Neuhaus die Affäre als lehrreiche Erfahrung. Nun will er sich auf seine Leistungen konzentrieren und dem Team helfen, nach vorne zu blicken.
Mittlerweile trainiert der Mittelfeldspieler wieder voll mit der ersten Mannschaft von Mönchengladbach. Die Geldstrafe und die vorübergehende Versetzung in die U23 sind damit abgehakt, doch die Episode hat seine Einstellung verändert. Seine Zukunft beim Verein bleibt offen – sein Vertrag läuft noch bis 2027.






