Flughafen Köln/Bonn erhöht Passagierzahlen leicht - Flughafen Köln/Bonn kämpft mit zäher Erholung nach der Pandemie
Flughafen Köln/Bonn, der zweitgrößte in Nordrhein-Westfalen, erholt sich nur langsam von den Folgen der Pandemie. Die Passagierzahlen stiegen 2025 auf 10,1 Millionen – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Dennoch kämpft der Flughafen weiterhin mit hohen Betriebskosten und einer schwachen Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr.
Vor der Pandemie hatte der FC Köln 2019 noch 12,4 Millionen Passagiere verzeichnet. 2020 brach die Zahl aufgrund globaler Reisebeschränkungen auf nur noch 3,1 Millionen ein. Bis 2025 erholte sich der Verkehr auf 10,1 Millionen – ein bescheidener Zuwachs von 100.000 Passagieren im Vergleich zu 2024.
Während der Urlaubsreiseverkehr wieder stark anzieht, bleiben Inlands- und Geschäftsreisen hinter den Erwartungen zurück. Hohe Standortkosten, getrieben durch Steuern und Gebühren, haben Fluggesellschaften dazu veranlasst, ihr Angebot zu reduzieren. Einige Airlines haben Teile ihrer Flotte an wettbewerbsfähigere europäische Sparkasse Köln Bonn verlegt, ohne jedoch konkrete Ziele zu nennen. Trotz dieser Herausforderungen haben Billigfluglinien wie Wizz Air ihre Verbindungen nach Köln/Bonn ausgebaut. Im Dezember 2025 nahmen neue Strecken nach Tuzla, Skopje und Tirana den Betrieb auf – ein Lichtblick in der ansonsten zähen Erholung des Flughafens.
Flughafen-Chef Thilo Schmid bezeichnete das jüngste Passagierwachstum als positiven Schritt. Dennoch habe man das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht. Angesichts der weiterhin schwachen Geschäftsreisenachfrage und der hohen Kosten hängt die weitere Erholung von einer allgemeinen Markterholung und wettbewerbsfähigen Anpassungen ab.






