05 May 2026, 06:17

Fritz Schramma verlässt CDU nach 50 Jahren wegen lokaler Führungsprobleme

Blauer Hintergrund mit einem zentralen Gebäude und Text, der besagt: "Unter Bidenomics ist die Arbeitslosenquote seit 21 Monaten in Folge unter 4% geblieben. Das ist die längste Phase in über 50 Jahren."

Fritz Schramma verlässt CDU nach 50 Jahren wegen lokaler Führungsprobleme

Fritz Schramma, langjähriges CDU-Mitglied, hat die Partei nach fast fünf Jahrzehnten verlassen. Sein Austritt folgt auf scharfe Kritik an der Parteiführung in Köln, wo er dem Ortsverband vorwarf, schlecht geführt zu werden und keine klare Linie zu haben.

In seiner Bewertung der Kölner CDU hielt Schramma nicht zurück. Er bezeichnete den Bezirksverband als „führungslos“ und richtete seine Kritik direkt gegen Serap Güler, die lokale Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete. Seine Frustration wuchs besonders nach den jüngsten Kommunalwahlen, als Führungspositionen innerhalb der Kölner Fraktion einfach an dieselben Amtsinhaber neu vergeben wurden.

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Trotz seiner harten Worte gegenüber dem Ortsverband lobte Schramma die Arbeit der CDU auf höherer Ebene. Er würdigte die Bemühungen des Landesvorsitzenden Hendrik Wüst und des Bundesvorsitzenden Friedrich Merz und machte deutlich, dass seine Kritik sich speziell gegen die Kölner Führung richtete.

In seinen abschließenden Worten rief Schramma jüngere Mitglieder dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft der Partei mitzugestalten. Sein Austritt markiert das Ende einer 50-jährigen Zugehörigkeit zur CDU – getrieben allein von der Unzufriedenheit mit dem Gebaren des lokalen Verbandes.

Schrammas Rückzug hinterlässt die Kölner CDU mit Fragen zu ihrer Führungsstruktur. Seine Kritik wirft ein Schlaglicht auf interne Spannungen, insbesondere wegen der Wiederernennung etablierter Funktionäre. Die Partei steht nun vor der Aufgabe, diese Bedenken zu adressieren, während sie ohne eines ihrer langjährigsten Mitglieder in die Zukunft geht.

Quelle