Fußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Klothilde BergerFußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende. Organisiert vom lokalen Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt trafen sich neun Mannschaften unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien". Schirmherr der Initiative war Bürgermeister Marcel Kreutz.
Das unter dem Titel "Kick gegen Rassismus" ausgetragene Turnier verzichtete bewusst auf Schiedsrichter – stattdessen setzten die Teilnehmer auf Fairplay. In über 36 Spielen setzte sich schließlich IGMG Bergisch Gladbach e.V. als Sieger durch. Anders als bei klassischen Wettbewerben gab es weder Pokale noch Medaillen. Stattdessen erhielt jedes Team ein symbolisches Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" als Zeichen der Teilnahme.
Das Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt wurde 2024 gegründet, um Inklusion zu fördern und Diskriminierung entgegenzutreten. Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus, die jährlich im März stattfinden, verzeichneten eine breite Beteiligung. Allein in Deutschland organisierten mindestens zwölf Städte – darunter Siegen, Düsseldorf, Berlin und Mainz – eigene sportliche und kulturelle Veranstaltungen. Bundesweit fanden zwischen dem 16. und 31. März über 3.700 Aktionen statt, die Solidarität stärken und Rassismus entgegentreten sollten.
Das Turnier in Bergisch Gladbach unterstrich den Fokus der Kampagne auf Zusammenhalt und Respekt. Ohne formelle Preise stand nicht der Wettbewerb, sondern die gemeinsamen Werte im Mittelpunkt. Gleichzeitig machten ähnliche Veranstaltungen in ganz Deutschland deutlich: Vielfalt und Menschenwürde sind unverzichtbare Grundlagen des gesellschaftlichen Miteinanders.






