14 April 2026, 06:11

Gewalt und Festnahmen überschatten Soester Allerheiligenkirmess am zweiten Tag

Menschen auf einer Straße bei einem Ereignis, die Abzeichen tragen, umgeben von einer großen Menge.

Gewalt und Festnahmen überschatten Soester Allerheiligenkirmess am zweiten Tag

Zweiter Tag der Soester Allerheiligenkirmess lockt große Menschenmassen – doch Gewalt und Festnahmen trüben das Fest

Bei strahlendem Wetter zog die Soester Allerheiligenkirmess am zweiten Tag zahlreiche Besucher an. Doch das Volksfest wurde auch von mehreren gewalttätigen Vorfällen und Festnahmen überschattet.

Die Polizei nahm 13 Körperverletzungen auf, verhängte 20 Platzverweise und nahm drei Personen in Gewahrsam, um weitere Straftaten zu verhindern. Ein 25-jähriger Mann aus Osnabrück erlitt schwere Verletzungen, nachdem ein unbekannter Angreifer eine Glaskaraffe auf ihn geworfen hatte. Zeugen konnten den Täter nicht identifizieren; das Opfer wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Eine 21-jährige Frau aus Delbrück erstattete Anzeige, nachdem ihr auf dem Fest mutmaßlich K.-o.-Tropfen verabreicht worden waren. Die Ermittlungen laufen, bisher gab es jedoch keine Festnahmen.

In einem weiteren Vorfall wurde ein 37-jähriger Rettungssanitäter von einem 25-jährigen Mann aus Paderborn angegriffen – ausgerechnet von einem Patienten, den er zuvor medizinisch versorgt hatte. Der Angreifer wurde später von der Polizei vorläufig festgenommen.

Zudem nahm die Polizei einen 62-jährigen Mann aus Anröchte wegen Raubes vorläufig fest. Er soll Bargeld aus der Kasse einer Gaststätte gestohlen haben, bevor er gestellt werden konnte.

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Neben den Gewaltdelikten registrierte die Polizei auch Fälle von sexueller Belästigung, Falschgeldkriminalität und Hausfriedensbruch. Obwohl nicht alle Vorfälle sofort zu Festnahmen führten, wurden zahlreiche Anzeigen erstattet.

Trotz der Zwischenfälle ging die Kirmess weiter; die Polizei war mit verstärkter Präsenz vor Ort. Drei Personen befinden sich weiterhin in Gewahrsam, während die Ermittlungen zu den Angriffen und anderen Straftaten andauern. Die Behörden schließen weitere Maßnahmen nicht aus, sollten neue Erkenntnisse auftauchen.

Quelle