09 January 2026, 10:12

Gil Ofarim im Dschungelcamp: Warum seine falschen Antisemitismus-Vorwürfe für Empörung sorgen

Eine Konferenzszene mit Sitzreihen, die einer Bühne zugewandt sind, auf der eine Diskussion zwischen Medienvertretern und -eigentümern stattfindet, mit einem großen Banner und einer Wand im Hintergrund.

Jungle-Kandidatin verunglimpft Gil Ofarim: 'Totaler Reinfall' - Gil Ofarim im Dschungelcamp: Warum seine falschen Antisemitismus-Vorwürfe für Empörung sorgen

Um den Sänger Gil Ofarim rankt sich eine Kontroverse wegen seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!, nachdem seine früheren falschen Antisemitismusvorwürfe wieder in den Fokus gerückt sind. Der Reality-Show-Teilnehmer gestand vor Gericht, die Anschuldigungen gegen einen Leipziger Hotelmitarbeiter im Jahr 2021 erfunden zu haben – was in den sozialen Medien auf breite Kritik stieß.

Der Skandal begann im Oktober 2021, als Ofarim in einem viral gegangenen Video einen Hotelangestellten des Antisemitismus bezichtigte. Er behauptete, der Mitarbeiter habe ihn aufgefordert, seine Davidstern-Halskette abzulegen – eine Geschichte, die sich später als unwahr herausstellte. Der Fall landete im November 2023 vor dem Landgericht Leipzig, wo Ofarim seine Lügen einräumte und sich öffentlich entschuldigte.

Im Rahmen des Vergleichs wurde er zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt. Trotzdem entschied sich RTL, ihn in die aktuelle Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! aufzunehmen, und begründete dies damit, dass er rechtliche Konsequenzen getragen habe. Die Mitkandidatin Nicole Belstler-Boettcher kritisierte Ofarim seitdem öffentlich wegen der Affäre. Auch viele Nutzer in sozialen Medien fordern seinen Rauswurf aus der Show und argumentieren, seine Teilnahme sei angesichts der Schwere seiner falschen Vorwürfe unangemessen.

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Die öffentliche Empörung zeigt, wie angespannt die Stimmung wegen Ofarims Mitwirkung an der Sendung bleibt. Sein Geständnis, die Vorwürfe erfunden zu haben, und die anschließende Geldstrafe haben die Ablehnung in der Bevölkerung nicht besänftigt. Der Sender hält jedoch an seiner Haltung fest und betont, dass durch die juristische Aufarbeitung bereits Genugtuung geschaffen worden sei.