23 February 2026, 06:22

Gil Ofarim polarisiert im Dschungelcamp – und scheitert an eigenen Worten

Ein Mann in einem Anzug steht auf einer Bühne, lächelt und klatscht, mit einem Schild im Hintergrund, auf dem "The Voice" steht.

Gil Ofarim entschuldigt sich diskret bei Dschungelcamp-Wiedervereinigungsshow - Gil Ofarim polarisiert im Dschungelcamp – und scheitert an eigenen Worten

Die jüngste Staffel von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" endete mit einer überraschenden Wendung bei der internen Camp-Abstimmung. Während Concetta Caristo von den Zuschauern zur Dschungelkönigin gekürt wurde, wählten die Kandidaten selbst Hubert Feller zu ihrem "Dschungelkönig". Unterdessen geriet Gil Ofarim wegen seines Verhaltens – sowohl während als auch nach der Show – erneut in die Kritik.

Sein Auftritt in der Aftershow trug wenig dazu bei, die Spannungen zu entschärfen, denn seine halbherzige Entschuldigung für frühere Äußerungen wirkte alles andere als überzeugend. Die Folgen zeigten zudem, dass es grundsätzliche Bedenken gab, wie die Sendung mit seinen umstrittenen Aussagen umgegangen war.

Ofarims Zeit im Camp war von Konflikten geprägt. Ariels anhaltende Kritik an ihm schien bei anderen Camp-Bewohnern wie Eva Benetatou sogar Unterstützung zu mobilisieren – sie argumentierte, er habe sich Respekt verdient, weil er nicht nachgegeben habe. Doch seine Körpersprache erzählte oft eine andere Geschichte: Unruhig und nervös wirkte er, als wolle er die Show am liebsten sofort verlassen.

Seine Ziele mögen über die reinen Überlebensaufgaben hinausgegangen sein. Gerüchten zufolge sah er die Teilnahme als Möglichkeit, sich finanziell für einen Neuanfang abzusichern. Doch bald wurden seine eigenen Worte zur eigentlichen Herausforderung.

In einer live übertragenen Aftershow nahm Ofarim zu seinen früheren Kommentaren Stellung – mit einer lauen Entschuldigung, die er als "unglückliche Wortwahl" abtat. Die Aussage ähnelte seinen früheren Rechtfertigungen im Camp und in einem RTL-Interview und brachte kaum neue Erkenntnisse. Als Journalist Jan Köppen nachhakte, wirkte Ofarim sichtbar unbehaglich. Köppen räumte später ein, RTL habe es versäumt, Ofarims fragwürdige Behauptungen während der Ausstrahlung kritisch zu hinterfragen.

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In der ursprünglichen Camp-Wertung landete Ofarim auf dem letzten Platz. Eine erneute Abstimmung verschob den Titel des "Dschungelkönigs" dann jedoch an Hubert Feller. Dass Concetta Caristo die Zuschauergunst gewann, stand nie infrage, doch wer von den Kandidaten den dritten Platz belegte, blieb unklar – offiziell bestätigt wurden nur die beiden Finalisten Gary Sweet und Luke Bateman.

Die Staffel hinterlässt offene Fragen zu Fairness und Verantwortung. Ofarims wiederholte Kontroversen – und der Umgang der Show damit – lösten unter den Zuschauern Debatten aus. Fellers Sieg bei der Camp-Abstimmung hingegen unterstrich die Kluft zwischen der öffentlichen Meinung und dem Urteil der Prominenten selbst. Die Diskussionen über das diesjährige Dschungeldrama werden damit auch nach dem Abspann noch lange weitergehen.