Gladbachs Abstiegssorgen wachsen nach demütigender 0:3-Niederlage gegen Stuttgart
Klothilde BergerGladbachs Abstiegssorgen wachsen nach demütigender 0:3-Niederlage gegen Stuttgart
Borussia Mönchengladbach unter Druck in der 1. Bundesliga
Nach vier Niederlagen in sechs 1. Bundesliga-Spielen steht Borussia Mönchengladbach unter Druck. Die 0:3-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart lässt die Fohlen nur noch fünf Punkte über dem Relegationsplatz zurück. Sowohl Kapitän Rocco Reitz als auch der neue Sportdirektor Rouven Schröder haben sich zu den aktuellen Schwächen der Mannschaft geäußert.
Das Spiel gegen Stuttgart begann für Gladbach denkbar ungünstig: Haris Tabaković verschoss in der 13. Minute einen Elfmeter. Die Stuttgarter nutzten die Chance gnadenlos, dominierten die Partie und sicherten sich einen klaren 3:0-Sieg. Nach dem Spiel räumte Reitz ein, dass die Mannschaft es versäumt habe, geschlossen zu pressen, den Raum als Einheit zu decken und Gegner konsequent zu stellen.
Cheftrainer Eugen Polanski kritisierte die Leistung seiner Mannschaft scharf und betonte, dass sich vor allem die Umsetzung und die körperliche Präsenz verbessern müssten, um den Abstiegskampf in der Bundesliga zu vermeiden. Auch Schröder, der erst kürzlich das Amt des Sportdirektors übernommen hat, teilte diese Sorgen. Er warnte, dass die Teams hinter Gladbach in der Tabelle Punkte sammeln und ihre Kader verstärken – die Fohlen müssten ihr Schicksal nun selbst in die Hand nehmen. Trotz der Rückschläge wies Reitz jedoch Spekulationen über eine tiefere Krise im Verein zurück. Doch mit nur fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge wird der Handlungsdruck immer größer.
Aktuell belegt Gladbach Platz 11 in der Bundesliga und hat in den verbleibenden Spielen kaum noch Spielraum für Fehler. Ob es der Mannschaft gelingt, die defensiven Schwächen zu beheben und die Torchancen besser zu nutzen, wird darüber entscheiden, ob der Klassenerhalt in der Bundesliga gesichert werden kann. Schröder, Polanski und Reitz sind sich einig: Es muss sich jetzt etwas ändern – und zwar schnell.






