07 March 2026, 12:09

Gleichstellungsbeauftragte kehrt nach Rechtsstreit nach Dinslaken zurück

Ein Plakat für die Beobachtung des Women's Equality Day von Team Redstone, das eine Frau zeigt, die eine Fahne mit der Aufschrift "Women's Equality" hält, sowie Logos und zusätzliche Informationen am unteren Rand.

Gleichstellungsbeauftragte kehrt nach Rechtsstreit nach Dinslaken zurück

Ein langjähriger Rechtsstreit zwischen der Stadt Dinslaken und ihrer ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten ist beendet: Karin Budahn-Diallo kehrt nach fast zweieinhalb Jahren gerichtlicher Auseinandersetzungen in ihr Amt zurück. Den Weg dafür ebnete ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf zu ihren Gunsten.

Der Konflikt hatte im November 2023 begonnen, als Budahn-Diallo von ihrer Position als Leiterin des Gleichstellungsbüros abberufen wurde. Sie focht die Entscheidung an, woraufhin sich der Rechtsstreit über zwei Jahre hinzog. Zweimal urteilten Gerichte zugunsten der Beauftragten – zuletzt mit der Bestätigung ihrer Wiedereinsetzung.

Bürgermeister Simon Panke bezeichnete die Auseinandersetzung als ein "unerwünschtes Erbe" und begrüßte die Chance auf einen Neuanfang. Nach einem klärenden Gespräch mit Budahn-Diallo akzeptierte die Stadt das Gerichtsurteil und verzichtete auf weitere rechtliche Schritte. Beide Seiten wollen nun eine professionelle und konstruktive Zusammenarbeit in den Vordergrund stellen.

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Offiziell wird Budahn-Diallo ihre Tätigkeit Anfang März 2026 wiederaufnehmen. Ihr erster Termin ist eine Veranstaltung für Mitarbeiterinnen am 6. März, kurz vor dem Internationalen Frauentag. Zudem hat sie bereits wieder Zugang zu ihrem Büro und den notwendigen Arbeitsmitteln erhalten.

Öffentlich bekannt wurden keine Details zu möglichen Änderungen in ihrem Aufgabenbereich im Vergleich zu ihrer früheren Position. Budahn-Diallo betonte jedoch erneut ihr Engagement für die Förderung gelebter Gleichstellung in Dinslaken.

Mit der Einigung endet ein zäher juristischer Konflikt, der Budahn-Diallo die Rückkehr in ihr Amt ermöglicht. Ihre erste Aufgabe wird eine Veranstaltung für städtische Beschäftigte zum Internationalen Frauentag sein. Sowohl die Stadt als auch Budahn-Diallo haben erklärt, künftig gemeinsam an Initiativen für Gleichberechtigung arbeiten zu wollen.

Quelle