21 April 2026, 02:07

Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit 30 Verletzten

Metallischer Verbandkasten mit der Aufschrift "Verbandkasten für Gasopfer" vor schwarzem Hintergrund.

Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit 30 Verletzten

Großübung am Schulzentrum Vogelsang: Simulation eines Chemieunfalls

Diese Woche fand am Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Das Szenario sah einen chemischen Unfall während der Schulzeit vor, bei dem rund 30 Schüler als vermutete Verletzte beteiligt waren. Aufgrund der hohen Zahl Betroffener wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgelöst.

An der Übung beteiligten sich mehrere Hilfsorganisationen sowie Feuerwehr- und Rettungsdienste, darunter das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Insgesamt waren 88 Einsatzkräfte in die Maßnahme eingebunden.

Während der Übung richteten die Helfer eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50 NRW) ein – eine mobile Einheit, die mindestens 50 Patienten pro Stunde versorgen und bis zu vier bis acht Stunden autonom arbeiten kann. Die Teams führten eine systematische Sichtung durch, bei der die Verletzten nach Schweregrad sortiert wurden, bevor sie medizinisch behandelt wurden.

Die Organisatoren lobten im Nachgang die zielgerichtete und effiziente Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen. Im Fokus der Übung standen die Überprüfung von Abläufen, Kommunikationswegen und der interbehördlichen Koordination unter realistischen Bedingungen.

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Abgeschlossen wurde die Übung mit einer Auswertung zur Wirksamkeit der Maßnahmen. Dabei wurden Fortschritte in der Koordination und Patientenversorgung festgehalten. Zudem bestätigte sich die Leistungsfähigkeit der BHP-50 NRW im Rahmen der Simulation.

Quelle