Gütersloh International feiert 48. Festival der kulturellen Vielfalt und Solidarität
Hellmuth OrtmannGütersloh International feiert 48. Festival der kulturellen Vielfalt und Solidarität
Gütersloh International feiert 48. Festival der Vielfalt und globalen Verbundenheit
In Gütersloh fand zum 48. Mal das Gütersloh International-Festival statt – ein Fest der städtischen Vielfalt und der internationalen Beziehungen. Die zweitägige Veranstaltung wurde auf dem Theodor-Heuss-Platz direkt vor dem Rathaus ausgerichtet. Bürgermeister Matthias Trepper eröffnete die Feierlichkeiten mit einer Rede über Toleranz, Gemeinschaft und den Wert des kulturellen Austauschs.
Das Programm bot eine bunte Bühnenunterhaltung mit Musik und Tänzen aus aller Welt. Über 40 Stände präsentierten kulinarische Spezialitäten und Handwerkskunst verschiedener Kulturen, darunter persische Gerichte des neu gegründeten Vereins „Brücke der Vielfalt“ der iranischen Gemeinschaft. Auch portugiesische Traditionen standen im Fokus: Miguel Gomez servierte Besuchern das typische Sagres-Bier.
Eine Schweigeminute gedachte der Opfer des Seilbahnunglücks in Lissabon. Später bildeten die Teilnehmer eine Menschenkette über den gesamten Platz – ein Symbol der Solidarität. Zu den Gästen zählte auch Liz Mohn, die Seniorchefin der Bertelsmann-Familie, die in ihrer Ansprache die Bedeutung des Dialogs zwischen den Kulturen betonte.
Das Festival brachte Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen, um gemeinsam zu essen, Kunst zu erleben und Traditionen zu teilen. Es festigte Güterslohs Ruf als weltoffene und tolerante Stadt. Die Mischung aus Bühnenauftritten, Marktständen und symbolträchtigen Gesten hinterließ bei allen Besuchern einen bleibenden Eindruck.






