20 February 2026, 10:17

Güterslohs 'Urban Stack' revolutioniert digitale Zusammenarbeit zwischen Städten

Eine Stadtstraße mit Autos, Fußgängern, Strommasten, Laternen, Ampeln, Gebäuden mit Schildern, Topfpflanzen und einer bewölkten Himmel.

Güterslohs 'Urban Stack' revolutioniert digitale Zusammenarbeit zwischen Städten

Gütersloh startet 'Urban Stack' – offene Plattform für digitale Stadtzusammenarbeit

Gütersloh hat den 'Urban Stack' eingeführt, eine neue Open-Source-Plattform, die Städten und Gemeinden helfen soll, gemeinsam digitale Projekte umzusetzen. Das System ermöglicht es Kommunen, Daten auszutauschen, während sie die volle Kontrolle über ihre eigenen Informationen behalten. Bereits mehrere lokale Behörden haben ihre Teilnahme an der Initiative zugesagt.

Der 'Urban Stack' wurde entwickelt, um die Digitalisierung in deutschen Städten und Gemeinden voranzutreiben. Er bündelt Sensordaten aus verschiedenen Quellen wie Fußgängerzählern, Hochwassermeldern und Wetterstationen. Jede teilnehmende Kommune kann selbst entscheiden, ob sie ihre Daten mit anderen teilt oder intern nutzt.

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Die Städte Gütersloh, Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Detmold sowie der Kreis Gütersloh haben eine Kooperationsvereinbarung zur Nutzung der Plattform unterzeichnet. Das Projekt befindet sich derzeit in einer Pilotphase, die bis Ende 2026 läuft und aus dem nationalen Smart-City-Programm gefördert wird.

Kommunen, die sich der Initiative anschließen, zahlen eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro (netto) für die technische Einrichtung und die Anbindung von Sensoren. Die Plattform umfasst zudem ein Open-Data-Portal, über das die Öffentlichkeit Zugang zu ausgewählten Informationen erhält. Seit dem Start wurde der 'Urban Stack' auf Smart-City-Veranstaltungen und Digitalkonferenzen in ganz Deutschland präsentiert und stößt auf großes Interesse.

Dank des modularen Aufbaus der Plattform können Städte digitale Anwendungen gemeinsam entwickeln. Dieser Ansatz soll Kosten senken und die Effizienz steigern, indem Ressourcen und Fachwissen geteilt werden.

Die Pilotphase läuft bis Ende 2026 und wird über die Smart-City-Förderung finanziert. Die beteiligten Kommunen testen dabei, wie die Plattform den Datenaustausch und die Zusammenarbeit in der Praxis bewältigt. Bei Erfolg könnte das Projekt bundesweit auf weitere lokale Behörden ausgeweitet werden.