Hamburger Hochzeiten werden immer teurer – warum Paare jetzt tief in die Tasche greifen
Oswin MosemannHamburger Hochzeiten werden immer teurer – warum Paare jetzt tief in die Tasche greifen
Hochzeiten in Hamburg werden teurer – und aufwendiger
In den vergangenen fünf Jahren sind die Kosten für Hochzeiten in Hamburg um 15 bis 20 Prozent gestiegen. Paare geben heute im Schnitt zwischen 15.000 und 25.000 Euro aus, manche planen sogar Feiern im sechsstelligen Bereich. Die Nachfrage nach aufwendigen Trauungen steigt, seitdem nach der Pandemie wieder mehr geheiratet wird.
Mehrere Faktoren treiben die Preise in die Höhe: Locations verlangen höhere Mieten, die Kosten für Catering sind durch die Inflation gestiegen, und professionelle Fotografen und Videografen sind gefragter denn je. Viele Paare wünschen sich zudem individuelle, persönliche Erlebnisse – ein Wunsch, der nach den pandemiebedingten Einschränkungen besonders stark ausgeprägt ist.
Ein Hamburger Paar etwa plant eine üppige Zeremonie mit einem Budget weit im sechsstelligen Bereich. Gleichzeitig feierten die Reality-TV-Stars Mike und Leyla Heiter Ende August mit einer viel beachteten Trauung an der Amalfiküste – ein weiteres Beispiel für den Trend zu prunkvollen Hochzeiten.
Fachleute, darunter eine lokale Hochzeitsplanerin und eine Psychologin, stellen fest, dass Geld für viele Paare mittlerweile eine zentrale Rolle spielt – neben klassischen Prioritäten wie den Ringen. Der Wunsch nach größeren, spektakuläreren Feiern spiegelt eine grundlegende Veränderung wider: Nach Jahren mit Verschiebungen und kleinen Runden legen Brautpaare heute mehr Wert auf unvergessliche Ereignisse.
Und der Trend hält an. Da in Hamburg wieder mehr geheiratet wird, steigen auch die Budgets weiter. Höhere Preise für Locations, Catering und Dienstleistungen sorgen dafür, dass selbst durchschnittliche Hochzeiten mittlerweile beträchtliche Investitionen erfordern.






