14 April 2026, 06:11

"Hart aber fair" diskutiert: Wer rettet die Würde im Pflege-Notstand?

Alter Mann hält ein Blatt Papier und sieht besorgt aus, mit unscharfem Hintergrund, wahrscheinlich aufgrund von Demenz.

Thema und Gäste der neuen Folge am Montag - "Hart aber fair" diskutiert: Wer rettet die Würde im Pflege-Notstand?

Die ARD-Talkshow "Hart aber fair" widmet sich in ihrer nächsten Ausgabe der Pflegekrise in Deutschland. Die von Louis Klamroth moderierte Sendung wird am Montag, dem 3. November, um 21:00 Uhr in Das Erste ausgestrahlt. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen diesmal Würde im Alter und die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft.

"Hart aber fair" ist seit seiner Premiere am 31. Januar 2001 fester Bestandteil des wöchentlichen Programms von Das Erste. Jede Folge versammelt fünf Gäste, die über aktuelle Themen debattieren – unterstützt durch kurze Dokumentationen, die Hintergrundwissen liefern. Zuschauer können sich über soziale Medien oder das Online-Forum der Sendung einbringen; jeden Dienstag erscheint zudem ein Faktencheck.

Das Thema der Woche "Pflegenotstand: Wer sorgt für Würde im Alter?" beleuchtet die Folgen des demografischen Wandels in Deutschland. Da 90 Prozent der Pflegebedürftigen auf Angehörige angewiesen sind, gerät das System zunehmend unter Druck. Die Sendung setzt sich mit der Demenzversorgung, der Unterstützung für pflegende Angehörige und möglichen Reformen im Pflegebereich auseinander.

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Zu Gast bei Klamroth sind Karl-Josef Laumann (CDU-Arbeits-, Gesundheits- und Sozialminister in Nordrhein-Westfalen), die Schauspielerin Andrea Sawatzki, die Linken-Abgeordnete Stella Merendino, der Arzt und Moderator Eckart von Hirschhausen, Rainer Heydenreich (der mit Alzheimer lebt) sowie Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste.

Die Folge thematisiert den Bedarf an besseren Pflegekonzepten und Entlastung für unbezahlt pflegende Angehörige. Zudem soll sie eine Debatte über Reformen anstoßen, um die alternde Bevölkerung in Deutschland besser zu unterstützen. "Hart aber fair" bleibt damit seiner Tradition treu, drängende gesellschaftliche Fragen mit Fachwissen und Publikumseinbindung zu behandeln.

Quelle