Heinz Brücks künstlerisches Erbe stärkt Lünens Kultur mit 2.400 Euro Spende
Anto SchülerHeinz Brücks künstlerisches Erbe stärkt Lünens Kultur mit 2.400 Euro Spende
Heinz Brücks Nachlass bereichert Lünener Kultur: 2.400 Euro für den Kulturverein
Das Erbe Heinz Brücks lebt weiter: Verkaufsausstellung des Städtischen Museums Lünen aus dem künstlerischen Nachlass erbrachte 2.400 Euro Erlös.
- Dezember 2025
Eine aktuelle Verkaufsausstellung mit Werken des verstorbenen Künstlers Heinz Brück hat 2.400 Euro für kulturelle Projekte in Lünen eingebracht. Die Mittel wurden dem Lünener Kulturverein überreicht – und erfüllen damit einen Wunsch der Familie Brück, lokale Initiativen zu fördern.
Die im Oktober veranstaltete Ausstellung präsentierte Brücks abstrakte und gesellschaftskritische Kunstwerke, die Betrachter mit mutigen Deutungen moderner Konflikte herausforderten.
Unter dem Motto „Sehen, Lieben, Kaufen – Mitnehmen“ fand die Schau vom 17. bis 19. Oktober im Städtischen Museum Lünen statt. Besucher erwarben dort Werke aus dem Nachlass, wodurch der Gesamtbetrag von 2.400 Euro zustande kam. Horst Müller-Baß, der bestellte Treuhänder, wird die Verteilung der Gelder überwachen.
Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg und Museumsleiterin Katja Stromberg übergaben die Spende offiziell an Müller-Baß, der zugleich Vorsitzender des Lünener Kulturvereins ist. Die Mittel fließen nun an acht Mitgliedsorganisationen, darunter das Atelierhaus Lünen, der Filmclub Lünen e.V., die Freunde der Lüner Musikschule sowie die Freunde des Städtischen Museums Lünen.
Brück, Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) und in der Gruppe KARUSKOP, war für seinen abstrakten Stil bekannt. Sein Werk setzte sich häufig mit gesellschaftlichen Spannungen auseinander und hinterließ prägende Spuren in der lokalen Kunstszene.
Die Spende sichert, dass Brücks Vermächtnis weiterhin die Lünener Kulturlandschaft bereichert. Die acht ausgewählten Organisationen werden die Gelder für ihre Programme und Veranstaltungen nutzen. So bleibt die Vision des Künstlers lebendig – und stärkt zugleich die kreative Zukunft der Gemeinschaft.






