08 March 2026, 16:09

Hertha BSC siegt mit VAR-Chaos und Last-Minute-Tor gegen Preußen Münster

Ein Fußballspieler feiert nach einem Tor auf dem Boden, mit einer jubelnden Menge und einer Person im Hintergrund, alles vor einem unscharfen, energetischen Hintergrund.

Videobeweis ohne Bildschirm: Hertha gewinnt in Münster - Hertha BSC siegt mit VAR-Chaos und Last-Minute-Tor gegen Preußen Münster

Hertha BSC sichert sich mit dramatischem 2:1 gegen Preußen Münster den zweiten Sieg in Folge

Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl feierte einen knappen, aber verdienten 2:1-Auswärtssieg und bleibt nach einem soliden Saisonstart auf Kurs. Das Spiel bot Spannung bis zur letzten Minute – inklusive eines VAR-Zwischenfalls und eines Treffers in der Nachspielzeit.

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Hertha ging mit dem Ziel in die Partie, nach dem vorherigen Sieg gegen den 1. FC Nürnberg den zweiten Dreier in Folge zu holen. Zwar kontrollierte die Mannschaft von Beginn an das Spielgeschehen, doch klare Torchancen blieben in der ersten Halbzeit Mangelware. Kurz vor der Pause sorgten dann vermummte Störer für Chaos: Sie zogen den Stecker des VAR-Monitors, sodass der Schiedsrichter eine Strafraumszene nur auf einem schwarzen Bildschirm begutachten konnte. Trotz der ungewöhnlichen Umstände verwandelte Fabian Reese den Elfmeter in der 45.+4 Minute eiskalt – Hertha führte zur Pause mit 1:0.

Preußen Münster reagierte prompt nach dem Seitenwechsel. Bereits in der 46. Minute flankte Oliver Batista Meier präzise in den Strafraum, wo Jannis Heuer per Kopf den Ausgleich besorgte. Das Spiel blieb bis zum Schluss eng – doch in der 90.+3 Minute traf Marten Winkler zum 2:1 und besiegelte damit den verdienten Sieg für die Berliner.

Für Hertha markiert die aktuelle Saison einen Neuanfang. Nach der Niederlage in den Relegationsspielen gegen den SC Paderborn im Mai 2024 hatte der Verein unter dem neu verpflichteten Trainer Thomas Tuchel – der im Sommer 2024 das Amt übernahm – einen taktischen Wandel vollzogen: Statt Hochpressing setzte man fortan auf eine defensiv stabilere, ballbesitzorientierte Spielweise. Am Ende der Saison 2024/25 belegte Hertha Platz 8 in der 2. Bundesliga, mit Fokus auf langfristigen Umbau und Nachwuchsförderung. Unter Leitl, der mittlerweile die Mannschaft führt, wurde das Saisonziel nun auf einen sechsten Tabellenplatz nach oben korrigiert.

Der Sieg hält die positive Entwicklung aufrecht und unterstreicht die Ambitionen für eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. Winklers spätes Tor sicherte die drei Punkte, während der VAR-Vorfall für eine skurrile Note sorgte. Das Ergebnis spiegelt den Aufbruch wider – nach einer Saison des Umbruchs blickt Hertha nun mit angepassten, aber klaren Zielen nach vorn.

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