03 May 2026, 08:14

Historische RAF-Jets kehren nach Elmpt zurück – ein Stück Militärgeschichte lebt auf

Eine Gruppe von Kampfflugzeugen in einem Museum ausgestellt, mit Besuchern, die hinter Barrieren beobachten, informativen Schildern und architektonischen Elementen.

Historische RAF-Jets kehren nach Elmpt zurück – ein Stück Militärgeschichte lebt auf

Zwei historische Jets der britischen Royal Air Force (RAF) sind nach einer Reise aus dem Vereinigten Königreich an ihren ehemaligen Standort in Elmpt, Deutschland, zurückgekehrt. Die beiden Maschinen – ein Jaguar und ein Tornado – wurden am 27. Oktober in einer feierlichen Zeremonie offiziell an die Stadt übergeben. Ihre Ankunft markiert einen wichtigen Schritt zur Bewahrung des britischen Militärerbes in Elmpt.

Die Geschichte begann im Jahr 2021, als Elmpts Bürgermeister Karl-Heinz Wassong die Idee Dean Andrew vorschlug. Die Stadt war bis 2002 einer der bedeutendsten RAF-Stützpunkte im Ausland und beherbergte die Jets jahrzehntelang. Gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Begeisterung führten schließlich zur Schenkung des Jaguar mit der Kennung XX 969 und des Tornado ZD 711.

Eine Woche vor der Übergabe verließen die beiden Kampfflugzeuge ihre britischen Standorte. Ihr endgültiges Ziel ist das Javelin Park Hangar Museum, das derzeit in der Nähe von Elmpt entsteht. Der Projektentwickler Verdion, der für die Umnutzung des ehemaligen Militärgeländes verantwortlich ist, hat sich verpflichtet, das Museum zu errichten, um Elmpts Rolle für den Frieden in Europa während des Kalten Krieges zu würdigen.

Bei der Übergabeversanstaltung versammelten sich Würdenträger aus Politik und Gesellschaft, um den Anlass zu feiern. Als Teil der Festlichkeiten flogen zwei Tornados der deutschen Luftwaffe einen Ehrenflug über den Ort.

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Die Jets werden künftig im neuen Museum ausgestellt und sorgen so dafür, dass ihre Geschichte als Teil des Elmpt’schen Erbes erhalten bleibt. Das Projekt spiegelt die Bemühungen der Stadt wider, ihre militärische Vergangenheit zu bewahren und gleichzeitig den Weg in eine Zukunft als kultureller Standort zu ebnen.

Quelle