Historischer Streit: Muss das Haus der Geschichte die Verkäufer des Schabowski-Zettels nennen?
Anto Schüler"Sofort, ohne Verzögerung": Streit um Schabowski-Vermerk vor OVG - Historischer Streit: Muss das Haus der Geschichte die Verkäufer des Schabowski-Zettels nennen?
Sofort, unverzüglich: Streit um Schabowski-Zettel vor dem OVG
Sofort, unverzüglich: Streit um Schabowski-Zettel vor dem OVG
Sofort, unverzüglich: Streit um Schabowski-Zettel vor dem OVG
- Dezember 2025, 10:37 Uhr
Der juristische Streit um den berühmten Schabowski-Zettel landet erneut vor Gericht. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob das Haus der Geschichte in Bonn die Namen der Verkäufer des historischen Dokuments preisgeben muss. Ein Journalist kämpft seit Langem für mehr Transparenz.
Der Zettel, den der SED-Funktionär Günter Schabowski am 9. November 1989 vorlas, wurde zu einem Schlüsseldokument des Kalten Krieges – und trug maßgeblich zum Fall der Berliner Mauer bei. Das Haus der Geschichte erwarb das Blatt für 25.000 Euro.
Nun muss das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster entscheiden, ob der Anonymitätsschutz der Verkäufer bestehen bleibt. Sollte der Journalist Recht bekommen, müsste das Museum die Namen offenlegen. Das Urteil könnte zudem richtungsweisend dafür werden, wie öffentliche Einrichtungen künftig mit Vertraulichkeitsvereinbarungen umgehen.






