"Hullis": Münchens neues Dinner-Zelt feiert spektakuläre Premiere ohne Alfons Schuhbeck
Klothilde Berger"Hullis": Münchens neues Dinner-Zelt feiert spektakuläre Premiere ohne Alfons Schuhbeck
Münchens neuestes Dinner-Zelt "Hullis" feiert glanzvolle Premiere
Mit prominentem Glanz hat Münchens neuestes Dinner-Zelt "Hullis" seine Eröffnung gefeiert. Starkoch Alfons Schuhbeck überraschte die Gäste mit einer Videobotschaft – persönlich anwesend sein konnte er nicht. Das Event bot eine kulinarische Kreation von Spitzenköchen sowie eine Show, die Comedy mit akrobatischen Einlagen verband.
Schuhbeck, der derzeit eine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung verbüßt, sandte aus dem Gefängnis herzliche Worte. In seiner aufgezeichneten Botschaft lobte er das "Hullis"-Team und bedauerte, die Eröffnung nicht live erleben zu können. Sein Fernbleiben hat jedoch noch einen weiteren Grund: Die anhaltende Krebserkrankung hält ihn seit Langem von öffentlichen Auftritten ab.
Doch "Hullis" bietet mehr als nur Sterneküche. Die Gäste erwarten eine Mischung aus Comedy und atemberaubender Akrobatik, dargeboten von Künstlern aus ganz Europa und darüber hinaus. Das Unterhaltungsprogramm wird begleitet von einem Menü, das der gefeierte italienische Koch Mario Gamba gemeinsam mit einem Team kulinarischer Weggefährten gestaltet hat.
Ein besonderes Highlight ist das Soufflé vom gefrorenen Kaiserschmarrn – eine kreative Interpretation von Schuhbecks berühmter Nachspeise. Selbst in Abwesenheit prägt der Koch das Angebot: Das Menü würdigt seine markanten Aromen. Trotz seiner Inhaftierung seit Mai 2020 und der juristischen Vorwürfe bleibt Schuhbeck eine prägende Figur der Münchner Gourmet-Szene.
Mit einer Mischung aus Spektakel und Haubenküche hat das "Hullis"-Zelt seine Pforten geöffnet. Schuhbecks Videogruß verlieh der Eröffnung eine persönliche Note, doch Haftstrafe und gesundheitliche Herausforderungen hielten ihn fern. Der neue Veranstaltungsort etabliert sich damit als weiteres Glanzlicht im Münchner Kultur- und Genusskalender.






