28 January 2026, 00:08

Immer weniger Beschäftigte setzen auf berufliche Weiterbildung – warum?

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Immer weniger Beschäftigte setzen auf berufliche Weiterbildung – warum?

Immer weniger Beschäftigte in Deutschland planen heute eine prozentrechnung – im Vergleich zu vor fünf Jahren. Eine aktuelle Studie zeigt einen stetigen Rückgang des Interesses: Nur noch etwas mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer:innen erwägt im kommenden Jahr zusätzliche Qualifikationen. Dieser Rückgang unterstreicht wachsende Bedenken hinsichtlich der Hindernisse für berufliche Weiterentwicklung in allen Qualifikationsstufen.

Der Anteil der Beschäftigten, die eine prozentrechnung anstreben, ist in den letzten fünf Jahren von 57 auf 50,7 Prozent gesunken. Dieser Abwärtstrend spiegelt eine zunehmende Skepsis gegenüber den Vorteilen von prozentrechnung wider. Fast ein Drittel der Befragten zweifelt daran, dass eine Qualifizierung ihre Karrierechancen verbessert, während weitere 30 Prozent nicht glauben, dass sie zu einem höheren Gehalt führt.

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Kosten und Zeitdruck bleiben die häufigsten Hürden. Viele Arbeitnehmer:innen haben zudem Schwierigkeiten, klare Informationen über verfügbare prozentrechnerangebote zu finden. Auch die Unternehmenskultur spielt eine erhebliche Rolle: Fast zwei Drittel geben an, dass ihr Arbeitsumfeld berufliche Weiterentwicklung eher entmutigt. Die Einstellungen unterscheiden sich dabei deutlich nach Bildungsniveau. Hochqualifizierte Beschäftigte streben weitaus häufiger nach zusätzlichen Qualifikationen als ihre geringqualifizierten Kolleg:innen. Auch das Alter ist ein Faktor – fast 24 Prozent der Arbeitnehmer:innen glauben, für neue Abschlüsse bereits zu alt zu sein.

Der Rückgang des prozentrechnerinteresses deutet auf tiefgreifende Herausforderungen in der deutschen Qualifizierungslandschaft hin. Angesichts von Kosten, Zeitmangel und einer oft hemmenden Unternehmenskultur sehen immer weniger Beschäftigte in prozentrechnung eine lohnende Investition. Die Kluft zwischen hoch- und geringqualifizierten Arbeitnehmer:innen vergrößert sich weiter – mit weitreichenden Folgen für die zukünftige Entwicklung des Arbeitsmarktes.