28 December 2025, 08:27

Inklusives Basketballteam aus Bielefeld rockt die Weltmeisterschaft in Puerto Rico

Kinder in gelben und grauen T-Shirts spielen Basketball, mit einem Mädchen in einem grauen T-Shirt mit der Nummer 13, das einen Wurf versucht. Im Hintergrund sitzt ein Mann in einem blauen Hemd auf dem Court mit einer weißen Wand mit Text dahinter und rechts daneben ein Ausgangsschild und ein rotes Backsteingebäude.

Inklusives Basketballteam aus Bielefeld rockt die Weltmeisterschaft in Puerto Rico

Ein einzigartiges 3-gegen-3-Basketballteam aus Deutschland bereitet sich auf eine außergewöhnliche Reise vor. Die inklusive Mannschaft, bestehend aus Spieler:innen mit und ohne geistige Behinderung, wird bei der Weltmeisterschaft in Puerto Rico antreten. Für das Team kam diese Chance, auf globaler Bühne zu spielen und zu reisen, wie eine aufregende Überraschung – eine, mit der sie nie gerechnet hätten.

Die Gruppe begann als einfacher Basketball-AG an einer Schule in Bielefeld. Mit der Zeit führten ihr Engagement und ihr Können sie zu internationalen Wettbewerben. Heute vertreten sie die Förderschule Am Niedermühlenhof, eine Schule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung.

Der Trainer der Mannschaft, Mario Rondas, ist Sonderpädagoge und setzte von Anfang an auf Inklusion. Er erweiterte den Kader, indem er Spieler:innen einer anderen Schule gewann und so für eine bunte Mischung der Fähigkeiten sorgte. Rondas, der auch als Fachtrainer tätig ist, wird das Team in seiner offiziellen Rolle nach Puerto Rico begleiten. Fünf Spieler:innen und ihre Betreuer:innen bilden die Reisegruppe. Darunter ist Emmanuel Onyekwere, der offen über seine Vorfreude auf die Reise spricht. Vincent Buchspieß und Rubin Saradjuk, zwei Athlet:innen ohne Behinderung, übernehmen in den Trainingseinheiten die Führung. Während der Spiele unterstützen sie ihre Teamkolleg:innen aktiv und helfen, die Mannschaftsleistung zu steuern. Ihr Ziel in Puerto Rico ist klar: um den Titel kämpfen. Doch jenseits des Wettbewerbs brennen die Spieler:innen darauf, das Erlebnis einer Weltmeisterschaft in vollen Zügen zu genießen. Das 3-gegen-3-Format selbst fördert Inklusion, da es Athlet:innen aller Fähigkeitsstufen ermöglicht, gemeinsam auf dem Feld zu stehen.

Der Weg des Teams – vom lokalen Verein zur Weltbühne – ist ein bedeutender Moment. Ihre Teilnahme in Puerto Rico zeigt, wie inklusiver Sport unterschiedliche Spieler:innen zusammenbringen kann. Mit Blick auf Wettbewerb und Gemeinschaft sind sie bereit, ihren Stempel zu hinterlassen.

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