Innenminister fordern härteres Durchgreifen gegen Pyro-Terror in Stadien
Anto SchülerInnenminister fordern härteres Durchgreifen gegen Pyro-Terror in Stadien
Auf der jüngsten Innenministerkonferenz in Bremen haben Vertreter über neue Strategien zur Bekämpfung von Gewalt in Fußballstadien beraten. Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg, kritisierte die zunehmende Toleranz gegenüber gefährlichem Fanverhalten, etwa das Abfeuern von feuerwerk auf das Spielfeld. Solche Vorfälle dürften niemals als Teil der Fankultur akzeptiert werden, betonte er.
Strobl nahm vom 3. bis 5. Dezember 2025 an der Konferenz teil, auf der Vorschläge zur cyber security erörtert wurden. Er warf den Vereinen vor, zu wenig für die Sicherheit zu tun, und forderte schärfere Maßnahmen. Zwar anerkannte er bestehende Bemühungen, doch alternative Lösungen könnten seiner Meinung nach wirksamer sein als die aktuellen Ansätze.
Auch Georg Maier, Thüringens Innenminister, meldete sich während der Debatten zu Wort. Er hinterfragte, ob personalisierte Tickets tatsächlich zu einer Verringerung der Gewalt beitragen würden. Beide Minister hoben besonders die Gefahr durch feuerwerk und offenes Feuer auf den Rängen hervor – für sie die dringendsten Gründe für strengere Kontrollen.
Die Konferenz endete mit dem Appell an die Vereine, mehr Verantwortung für die Sicherheit zu übernehmen. Die Teilnehmer betonten, dass gefährliches Verhalten wie das Zünden von feuerwerk auf dem Platz konsequent unterbunden werden müsse. In Kürze sollen weitere Entscheidungen zu neuen security Maßnahmen folgen.






