Internationale Großübung in Gangelt testet grenzüberschreitenden Katastrophenschutz
Oswin MosemannInternationale Großübung in Gangelt testet grenzüberschreitenden Katastrophenschutz
Großübung für den internationalen Katastrophenschutz in Gangelt
Am 21. März 2026 fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine große internationale Notfallübung statt. Rettungskräfte aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden probten gemeinsam die Bewältigung eines simulierten Massenanfalls von Verletzten. Im Mittelpunkt stand die Erprobung der schnellen Einsatzbereitschaft und der grenzüberschreitenden Koordination.
Das Szenario umfasste Dutzende Verletzte sowie den Austritt gefährlicher Stoffe aus einem Lkw. Die Kreisstraße 13 wurde für die Dauer der Übung gesperrt und erst am späten Samstagabend wieder freigegeben.
Niederländische Einheiten wie die Feuerwehr Süd-Limburg, die Werkfeuerwehr Chemelot-Geleen und die Rettungsdienste (GGD Zuid-Limburg) spielten eine zentrale Rolle. Sie übernahmen Brandbekämpfung, die Bewältigung von Industriebränden sowie die medizinische Versorgung – teilweise in spezieller Schutzkleidung. Insgesamt beteiligten sich über 30 Behörden und Organisationen aus der Euregio an der Übung.
Auch Drohnen kamen zum Einsatz, um die Unfallstelle aus der Luft zu erkunden. Die unter dem Namen "EMREX" durchgeführte Übung diente vor allem der Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei Großschadenslagen.
Die Übung zeigte eine enge Verzahnung der Rettungskräfte aus drei Ländern. Die Teams trainierten die Bewältigung komplexer Lagen mit Verletzten und gefährlichen Stoffen. Nach Abschluss der Übung wurde die Kreisstraße 13 wieder für den normalen Verkehr freigegeben.






