Kamp-Lintforts mutiger Energiewende-Plan für eine klimaneutrale Stadtzukunft
Klothilde BergerKamp-Lintforts mutiger Energiewende-Plan für eine klimaneutrale Stadtzukunft
Kamp-Lintfort präsentiert Energiewende-Plan – ein entscheidender Schritt in Richtung klimaneutrale Zukunft
Die Stadt Kamp-Lintfort hat ihren Energiewende-Plan vorgestellt, einen zentralen Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die Strategie wurde im Rahmen eines Frühstücksforums präsentiert, an dem Landesvertreter und Energieexperten teilnahmen. Ziel ist es, die Energieversorgung der Stadt grundlegend umzugestalten und die lokalen Energienetze auszubauen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Rainer Schmeltzer, Vizepräsident des Landtags, der die Bedeutung einer erfolgreichen Energiewende für Nordrhein-Westfalen betonte. Im Anschluss stellten das Klimaschutz- und Anpassungsamt sowie die evety GmbH den detaillierten Plan Kamp-Lintforts vor. Die Strategie zeigt klare Wege auf, wie eine klimaneutrale Energieversorgung erreicht und die lokale Energieinfrastruktur gestärkt werden kann.
Präsentiert wurden zudem weitere Leuchtturmprojekte, darunter der Smart Energy Hub in Düsseldorf, die Energiewende im Kreis Mettmann sowie kooperative Fernwärmenetze in Wuppertal. Weitere Initiativen umfassten das Energie- und Wärmekonzept von Mönchengladbach, das Projekt WärmeEngel im Oberbergischen Kreis sowie Beiträge der Handwerkskammern Köln und Düsseldorf.
Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, lobte die Projekte als unverzichtbaren Teil der Landesenergie- und Wärmestrategie 2024. Besonders hervorhob sie das Kamp-Lintforter Vorhaben für seinen zügigen Fortschritt und die zielgerichtete Umsetzung, die bereits evaluiert wird.
Mit dem Energiewende-Plan positioniert sich Kamp-Lintfort als Vorreiter für nachhaltige Energielösungen. Die städtische Strategie sowie die weiteren regionalen Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zu den Klimazielen Nordrhein-Westfalens. Die Umsetzung soll im November 2024 starten; die nächsten Schritte werden von Stephan Breuer, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, koordiniert.






