03 April 2026, 12:16

Karim Adeyemi kassiert 450.000 Euro Strafe für illegalen Waffenbesitz

Schwarzes und weißes Foto eines Fußballspielers in einem Trikot mit ernstem Gesichtsausdruck, konzentriertem Blick und kurzen dunklen Haaren vor einem weißen Hintergrund.

Karim Adeyemi kassiert 450.000 Euro Strafe für illegalen Waffenbesitz

Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi mit 450.000 Euro Strafe wegen illegalen Waffenbesitzes belegt

Karim Adeyemi, Angreifer von Borussia Dortmund, wurde zu einer Geldstrafe von 450.000 Euro verurteilt, nachdem er den Besitz illegaler Waffen eingeräumt hatte. Der Vorfall nahm seinen Lauf, als ein Paket mit verbotenen Gegenständen versehentlich von einem Freund zum Flughafen mitgenommen wurde. Adeyemi hat seinen Fehler inzwischen eingestanden und muss nun die Konsequenzen sowohl vor Gericht als auch innerhalb seines Vereins tragen.

Die Probleme begannen im Jahr 2024, als Adeyemi online eine sogenannte "Mystery-Box" bestellte. Ohne sein Wissen enthielt das Paket Waffen, die nach deutschem Recht verboten sind. Die Gegenstände wurden später von der Flughafen-Sicherheit entdeckt, nachdem ein gemeinsamer Freund irrtümlich die falsche Box mitgenommen hatte – eigentlich hatte er Kosmetikartikel und Kleidung abholen wollen.

Vor Gericht gab Adeyemi zu, leichtsinnig gehandelt zu haben. Zudem räumte er ein, den Erwartungen an eine Person der Öffentlichkeit nicht gerecht geworden zu sein. Nach der Verurteilung ergriff Borussia Dortmund interne Maßnahmen.

Vereinsgeschäftsführer Lars Ricken führte mit dem Spieler ein Gespräch, das er als "gründlich und deutlich" bezeichnete. Als Teil der Sanktionen verpflichtete der BVB Adeyemi dazu, Trainingseinheiten mit Kindern zu leiten – eine Art sozialer Ausgleich. Der Stürmer versprach, künftig ähnliche Fehler zu vermeiden.

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Der Fall ist nun mit einer Strafe von 450.000 Euro und vereinsinternen Auflagen abgeschlossen. Adeyemi wird weiterhin für den BVB spielen, während er seine gemeinnützigen Verpflichtungen erfüllt. Der Verein hat sich bisher nicht weiter öffentlich zu dem Vorfall geäußert.

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