Karim Adeyemi muss wegen verbotener Waffen zahlen – 60 Tagessätze Strafe
Klothilde BergerKarim Adeyemi muss wegen verbotener Waffen zahlen – 60 Tagessätze Strafe
Karim Adeyemi, der 23-jährige Stürmer von Borussia Dortmund, muss sich wegen des Besitzes verbotener Gegenstände nach dem deutschen Waffengesetz rechtlich verantworten. Der Strafbefehl, der nun rechtskräftig ist, sieht eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen vor. Es ist nicht das erste Mal, dass der Spieler mit disziplinarischen Vorfällen in Verbindung gebracht wird.
Im Mittelpunkt des Falls stehen zwei verbotene Gegenstände, die bei Adeyemi gefunden wurden: ein Schlagring und ein Elektroschocker, auch Taser genannt. Der Strafbefehl wurde am 30. Oktober rechtskräftig und bestätigt damit die finanzielle Sanktion.
Weder DFB-Trainer Julian Nagelsmann noch Nationalmannschaftsdirektor Rudi Völler wurden von Adeyemi persönlich über den Vorfall informiert. Dennoch betonte Völler, der Spieler habe sich innerhalb der DFB-Mannschaft stets einwandfrei verhalten. Er bezeichnete den Vorfall als einen "dummen Fehler", wie ihn junge Menschen oft begehen würden.
Adeyemi hat eine Vorgeschichte mit disziplinarischen Problemen. Bereits in der Vergangenheit war er mit einer Strafe von 450.000 Euro belegt worden, weil er illegal einen Schlagring und ein Elektroschockgerät besessen hatte. Auch auf dem Platz gab es Konsequenzen für sein Verhalten: So hatte er im Dezember vergangenen Jahres nach einer Auswechslung im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach einen Wutausbruch, der zu einer Geldstrafe und einem Disziplinargespräch führte. Zudem erhielt er in einem Spiel gegen den Hamburger SV eine Gelbe Karte wegen unnötiger Fouls.
Der aktuelle Strafbefehl reiht sich in Adeyemis Liste von Vorfällen sowohl abseits als auch auf dem Platz ein. Zwar relativieren DFB-Vertreter die Schwere seiner Handlungen, doch die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen bleiben bestehen. Sein Verhalten – in der Vergangenheit wie in der Gegenwart – lenkt weiterhin die Aufmerksamkeit über seine Leistungen für Dortmund und die Nationalmannschaft hinaus.






