Karneval 2026: Wie Köln, Düsseldorf und Mainz Deutschland in Feierlaune versetzen
Hellmuth OrtmannHelau und Alaaf! Zehn Gründe, Fasching zu feiern - Karneval 2026: Wie Köln, Düsseldorf und Mainz Deutschland in Feierlaune versetzen
Die Karnevalssaison in Deutschland ist nun in vollem Gange – sechs Tage lang prägen bunte Umzüge, kostümierte Menschen und ausgelassene Feiern das Bild. Die Festlichkeiten begannen am Weiberfastnacht und dauern bis Aschermittwoch an. Städte wie Köln, Düsseldorf und Mainz veranstalten die größten Events und ziehen Scharen von Besuchern an, die mitfeiern wollen.
Das Herzstück des Karnevals sind seine jahrhundertealten Bräuche. Am Weiberfastnacht schneiden Frauen symbolisch den Männern die Krawatten ab – ein Ritual, das den Start der Session markiert. Prunkvolle Umzüge füllen die Straßen, wobei die Rosenmontagszüge zu den berühmtesten zählen. 2026 wird Düsseldorfs Zug über 8.000 Teilnehmer umfassen, während Mainz mit einer neun Kilometer langen Route eine halbe Million Zuschauer anlockt.
Überall sind Kostüme zu sehen – von albern bis aufwendig. Die Menge jubelt, wenn die Wagen vorbeiziehen und Kamelle – Süßigkeiten und kleine Geschenke – in die Luft fliegen. Die Karnevalssitzungen, voller Satire und politischer Witze, sind monatelang ausverkauft. Dazu erklingen eingängige Karnevalshymnen, die laut mitgesungen werden – am besten nach dem ein oder anderen Bier.
Zu den skurrilen Traditionen gehört das Bützje, ein Karnevalsküsschen, das Freude und Gemeinschaft stiftet. Am Aschermittwoch endet das Treiben mit der Verbrennung des Nubbels, einer Strohpuppe, die das Ausklingen der Saison symbolisiert.
Der Karneval bleibt eine der lebendigsten Traditionen der Bundesländer Deutschlands – eine Mischung aus Humor, Musik und Gemeinschaftsgefühl. Sechs Tage im Jahr bringen die Umzüge, Kostüme und Bräuche die Städte zum Strahlen. Mit Köln, Düsseldorf und Mainz an der Spitze wachsen die Feiern von Jahr zu Jahr an Größe und Beliebtheit.






