Kempener Seniorin durchschaut dreisten Betrugsversuch an der Haustür
Oswin MosemannKempener Seniorin durchschaut dreisten Betrugsversuch an der Haustür
69-Jährige aus Kempen vereitelt Betrugsversuch an ihrer Haustür
Am 19. Januar 2026 verhinderte eine 69-jährige Frau aus Kempen einen Betrugsversuch an ihrer Haustür. Der Vorfall begann, als sich ein Mann als Mitarbeiter eines Internetdienstanbieters ausgab und versuchte, sich gewaltsam Zutritt zu ihrem Haus zu verschaffen. Durch ihr schnelles Handeln konnte die Frau den Betrug abwenden.
Der Betrüger klingelte an ihrer Tür und behauptete, für ein Internetunternehmen zu arbeiten. Er drängte sie, einen Vertrag zu unterschreiben, doch sie verweigerte dies. Als sie die Tür schließen wollte, versuchte er, sie mit dem Fuß zu blockieren. Doch die Frau schloss die Tür entschlossen, bevor er in ihr Haus eindringen konnte.
Am folgenden Tag tauchten zwei weitere Betrüger auf. Sie behaupteten, der erste Mann habe etwas in ihrem Haus vergessen. Doch sie ließ auch sie nicht herein.
Die Polizei bestätigte später, dass es sich bei den Männern nicht um echte Mitarbeiter handelte. Die Behörden wiesen darauf hin, dass Betrüger häufig falsche Identitäten nutzen, um Vertrauen zu erschleichen. Besonders ältere Bürger werden aufgefordert, bei unerwarteten Besuchern an ihrer Haustür wachsam zu bleiben.
Durch die Umsicht der Frau gelang es den Betrügern nicht, in ihr Haus einzudringen. Die Polizei rät allen, die Zweifel an den Behauptungen eines Besuchers haben, sich direkt an sie oder das betreffende Unternehmen zu wenden. Genauere Zahlen zu ähnlichen Betrugsfällen in Nordrhein-Westfalen liegen zwar nicht vor, doch die Behörden warnen vor anhaltenden Risiken.






