16 February 2026, 02:05

KiK schließt Dutzende Filialen in Deutschland – Hunderte weitere stehen auf der Kippe

Ein altes Foto eines belebten Marktes in Stuttgart, Deutschland, mit zahlreichen Gebäuden, Menschen, Karren und verschiedenen Gegenständen, das eine Inschrift am unteren Bildrand zeigt.

KiK schließt Dutzende Filialen in Deutschland – Hunderte weitere stehen auf der Kippe

Der deutsche Discount-Einzelhändler KiK plant im Rahmen eines umfassenden Umstrukturierungsplans, Dutzende unrentable Filialen in Deutschland zu schließen. Das Unternehmen, das in Europa fast 4.300 Geschäfte betreibt, wird voraussichtlich Anfang 2026 rund 50 Standorte schließen – die Hälfte davon in Deutschland, wobei noch keine konkreten Filialen benannt wurden. KiK, 1994 in Bönen (Nordrhein-Westfalen) gegründet, beschäftigt über 32.000 Mitarbeiter in 14 Ländern. Die Muttergesellschaft Tengelmann verzeichnete 2023 einen Umsatz von 2,428 Milliarden Euro und rechnet für das aktuelle Geschäftsjahr mit einem leichten Anstieg. Trotz dieses Wachstums überprüft der Händler nun sein gesamtes Filialnetz. Bis zu 400 weitere Standorte – darunter etwa 170 in Deutschland – werden derzeit auf eine mögliche Schließung geprüft. Neben Filialschließungen erwägt KiK zudem verkürzte Öffnungszeiten in Deutschland, Spanien und Portugal als zusätzliche Sparmaßnahme. Eine vollständige Liste der betroffenen Standorte hat das Unternehmen noch nicht veröffentlicht, was bei Mitarbeitern und Kunden Unsicherheit über die künftigen Veränderungen auslöst. Im Zuge der Umstrukturierung werden bis zum ersten Quartal 2026 mindestens 50 Filialen geschlossen, weitere könnten in den kommenden Monaten folgen. Auch die reduzierten Öffnungszeiten könnten Hunderte der verbleibenden Standorte betreffen. KiK schließt weitere Ankündigungen im Laufe des laufenden Prüfverfahrens nicht aus.

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