Torhüter Kobel zum BVB-Aus: "Ich übernehme die volle Verantwortung" - Kobels Patzer besiegelt Dortmunds bitteres Champions-League-Aus
Borussia Dortmunds Champions-League-Traum endete am 25. Februar 2026 mit einem herben Rückschlag. Ein spätes Fehlverhalten von Torhüter Gregor Kobel bescherte Atalanta Bergamo in der Nachspielzeit einen entscheidenden Elfmeter – das 4:1 besiegelte eine 3:4-Niederlage im Gesamtscore und das Ausscheiden aus dem Wettbewerb. Der Patzer überschattete seine ansonsten soliden Leistungen in dieser Saison.
Kobels ungenauer Pass in der Schlussphase ermöglichte Atalanta die Führung durch den Strafstoß. Der Fehler erwies sich als fatal und beendete Dortmunds Hoffnung auf das Viertelfinale. Nach dem Spiel übernahm der Schweizer Keeper die volle Verantwortung: "Es war meine Schuld", sagte er, "ich trage die volle Verantwortung." Später fügte er hinzu, er habe die falsche Entscheidung getroffen und die Situation besser handhaben müssen.
Zuvor hatte Kobel im Turnier noch überzeugt: Gegen die AS Rom rettete er in der 24. Minute mit einer Reflexparade das 1:0 und verhinderte damit ein frühes 0:2. Doch sein Fehler in Bergamo machte all diese Leistungen zunichte – für die Mannschaft gab es kein Zurück mehr.
Trotz des Debakels stellten sich Trainer Niko Kovač, Sportdirektor Sebastian Kehl und Kapitän Emre Can demonstrativ hinter Kobel. Keiner machte ihn öffentlich für die Niederlage verantwortlich, stattdessen betonten sie ihre Unterstützung für den Torwart.
Mit der Niederlage endet Dortmunds europäischer Wettbewerb in dieser Saison. Kobels selbstkritische Worte unterstreichen, wie eng die Entscheidungen auf diesem Niveau sind. Die Vereinsführung hingegen signalisierte klar: Der Keeper bleibt eine wichtige Stütze – auch für die Zukunft.






