Kölner Polizei zerschlägt Betrügerring mit gefälschten Pässen bei Sprachprüfungen
Klothilde BergerKölner Polizei zerschlägt Betrügerring mit gefälschten Pässen bei Sprachprüfungen
Die Kölner Polizei hat drei Männer im Alter von 54 Jahren festgenommen. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, unter falschen Namen, die in gefälschten Pässen aufgeführt waren, an einer Prüfung teilgenommen zu haben. Die Dokumente sollen angeblich aus Guinea, Ghana und Togo stammen, obwohl die Männer auch deutsche Ausweispapiere besaßen. Ihr Ziel war offenbar, Sprachzertifikate für andere Personen zu erschleichen.
Bei einer gerichtlich angeordneten Durchsuchung in Hamburg wurde zudem ein 34-jähriger Mann ohne gültigen Aufenthaltstitel vorläufig festgenommen. Unterdessen prüfen die Ermittler die Rolle von drei weiteren Männern im Alter von 44, 36 und 38 Jahren, deren persönliche Daten in den gefälschten Dokumenten verwendet wurden.
Im Mittelpunkt des Falls steht der Missbrauch von Ausweispapieren, um sich betrügerisch Qualifikationsnachweise zu verschaffen. Die Behörden haben noch nicht bestätigt, wie lange das Netzwerk bereits aktiv war.
Die Festnahmen unterstreichen die laufenden Bemühungen, Dokumentenbetrug bei Sprachprüfungen zu bekämpfen. Den Beschuldigten drohen Anklagen wegen Urkundenfälschung und Betrugs, während weitere Ermittlungen gegen diejenigen laufen, deren Identitäten mutmaßlich gestohlen wurden. Die Untersuchungen dauern an, wobei die Polizei mögliche weitere Beteiligte prüft.






