Krefeld Pinguine im DEL2-Halbfinale – Stadt fiebert mit
Die Krefeld Pinguine (KEV) sorgen in der zweitklassigen deutschen Eishockeyliga DEL2 für Furore. Nach 52 Jahren ohne großen Titel hat das Team nun das Halbfinale erreicht – und löst damit in der ganzen Stadt Jubelstürme aus. Fans verwandeln Straßen und Kneipen in schwarz-gelbe Hochburgen, während der Verein auf einen weiteren Meistertitel hinfiebert.
Der Weg ins Halbfinale begann mit einer souveränen Viertelfinalleistung: Die KEV fegten die Landshuter ESV mit einem klaren 4:0-Sweep beiseite und zogen mit vier Siegen in Folge ein. Mannschaftskapitän Alexander Weiß bezeichnete den Erfolg als "Erleichterung", warnte jedoch vor Überheblichkeit in der nächsten Runde.
Die Halbfinalserie wird im Best-of-Seven-Modus ausgetragen und startet am Gründonnerstag. Als bestplatziertes Team trifft die KEV auf den niedrigstgesetzten Überlebenden der noch laufenden Viertelfinals – wer das sein wird, steht erst nach Abschluss dieser Duelle fest.
In Krefeld ist die Playoff-Euphorie allgegenwärtig: Schwarz-gelbe Fahnen mit dem Pinguin-Logo säumen die Straßen, und die Westparkstraße verwandelt sich vor Heimspielen in ein Meer aus Vereinsfarben. Lokale Treffpunkte wie Gabor's, der Nordbahnhof und das Kleinlosen haben sich zu beliebten Public-Viewing-Orten entwickelt, an denen Fans gemeinsam die Spiele verfolgen.
Trotz einer starken Saison hat die KEV noch nie die DEL2-Meisterschaft gewonnen. Der letzte große Triumph datiert aus dem Jahr 2003, als das Team die deutsche Meisterschaft holte – und damit eine 52-jährige Durststrecke beendete.
Der Halbfinaleinzug hat die Stadt elektrisiert: In Bars, Restaurants und geschmückten Straßen steht die ganze Stadt hinter ihrem Team. Die Best-of-Seven-Serie wird zeigen, ob die KEV endlich den lang ersehnten DEL2-Titel in ihre Vereinsgeschichte eintragen kann. Bis dahin gilt die volle Konzentration der nächsten Runde – und dem Duell gegen den letzten verbleibenden Außenseiter.






