Krefelder Metallbetrieb streicht 69 Jobs – doch die Produktion läuft weiter
Anto SchülerKrefelder Metallbetrieb streicht 69 Jobs – doch die Produktion läuft weiter
Ein Metallverarbeitungsbetrieb in Krefeld steht nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens vor tiefgreifenden Veränderungen. Das Werk, das geformte Metallteile für Fahrzeuge herstellt, wird 69 Arbeitsplätze abbauen, die Produktion jedoch fortsetzen. Nun liegt der Fokus darauf, einen neuen Investor zu finden und die betroffenen Beschäftigten zu unterstützen.
Durch das Insolvenzverfahren wurde für die 69 entlassenen Mitarbeiter eine maximale Kündigungsfrist von drei Monaten ausgelöst. Betroffen sind sowohl ältere als auch jüngere Belegschaftsmitglieder. Der Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall stehen bereits in Verhandlungen mit der Bundesagentur für Arbeit, um eine faire Lösung für die von Entlassungen bedrohten Arbeitnehmer zu erarbeiten.
Trotz der Entlassungen soll der Standort Krefeld weiter betrieben werden. Der Insolvenzverwalter zeigt sich optimistisch über die Zukunft des Werks, und die Suche nach einem neuen Investor läuft bereits. Die Anlage ist auf die Herstellung von Metallkomponenten spezialisiert, die in der Fahrzeugproduktion zum Einsatz kommen.
Die Produktion wird während der laufenden Gespräche mit potenziellen Investoren aufrechterhalten. Den betroffenen Mitarbeitern wird durch Beratungen mit der Arbeitsagentur und Gewerkschaftsvertretern Unterstützung angeboten. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird sein, ob in den kommenden Monaten ein neuer Investor gewonnen werden kann.






