15 April 2026, 14:15

Kreis Herford lockt Medizinstudierende mit 400 Euro monatlich und Praktika

Balkendiagramm, das die Anzahl der in Deutschland diagnostizierten Krebspatienten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Kreis Herford lockt Medizinstudierende mit 400 Euro monatlich und Praktika

Kreis Herford fördert Medizinstudierende mit finanzieller Unterstützung

Der Kreis Herford bietet Medizinstudierenden, die in der Region ausgebildet werden, finanzielle Unterstützung an. Bis zu 400 Euro monatlich erhalten Studierende, die Praktika in den örtlichen Gesundheitsämtern absolvieren. Landrat Markus Altenhöner hofft, dass das Programm junge Ärztinnen und Ärzte dazu motiviert, nach ihrem Abschluss in der Region zu bleiben und dort zu arbeiten.

Die 30-jährige Laura Rogalski, Medizinstudentin aus Ulm, absolviert derzeit ein zweiwöchiges Praktikum im Gesundheitsamt des Kreises Herford. Geboren in Bad Salzuflen, plant sie, nach ihrem Studium in die Region zurückzukehren. Während ihres Einsatzes hat sie fast alle Bereiche der öffentlichen Gesundheitsarbeit kennengelernt.

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Das Gesundheitsamt unter der Leitung von Dr. Isabell Schultheis bindet Studierende aktiv durch Vorlesungen und Seminare ein. Mit dieser Initiative sollen künftige Mediziner für das Fachgebiet gewonnen werden. Bereits im Jahr 2025 wurden über 60 Anträge auf die Förderung bewilligt.

Altenhöner ist überzeugt, dass das Programm die Attraktivität von Tätigkeiten im öffentlichen Gesundheitsdienst steigert. Durch finanzielle Anreize und praktische Erfahrungen will der Kreis langfristig medizinisches Personal für die Region sichern.

Das Förderprogramm kombiniert finanzielle Unterstützung mit praktischer Ausbildung für Medizinstudierende. Wer ein Praktikum in Herford absolviert, könnte später als approbierte Ärztin oder approbierter Arzt dort arbeiten. Die Bemühungen des Kreises zielen darauf ab, eine stabile Gesundheitsversorgung für die Zukunft aufzubauen.

Quelle