17 February 2026, 02:07

Kreis Viersen kämpft mit Aktionsreihe gegen Gewalt an Frauen und zeigt Hilfswege auf

Eine Gruppe von Frauen, die gemeinsam vor einer grünen Wand mit einem Fenster auf der linken Seite stehen und an einem Internationalen Frauentag teilnehmen.

Kreis Viersen kämpft mit Aktionsreihe gegen Gewalt an Frauen und zeigt Hilfswege auf

Kreis Viersen veranstaltet Aktionsreihe gegen Gewalt an Frauen und zeigt Hilfsangebote auf

Am 27. November findet im Kreis Viersen eine Reihe von Veranstaltungen statt, die auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen und über vorhandene Unterstützung informieren sollen. Organisiert werden die Aktionen von kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und Initiativen vor Ort. Ziel ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Betroffenen Wege zur Sicherheit und Prävention aufzuzeigen.

Von 10 bis 13 Uhr wird in der Fußgängerzone von Viersen ein Informationsstand unter dem Motto "Wir brechen das Schweigen" eingerichtet sein. Gleichstellungsbeauftragte aus Grefrath, Nettetal, Viersen und dem Kreis stehen dort für Gespräche bereit, verteilen Materialien und beantworten Fragen.

Am Nachmittag folgt von 15 bis 16:30 Uhr eine digitale Veranstaltung zum Thema toxische Beziehungen und Auswege in Sicherheit. Geleitet wird die Session von Gleichstellungsbeauftragten aus Tönisvorst, Kempen und Willich. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Informationen darüber, wie sie Gewalt erkennen und Hilfe in Anspruch nehmen können.

Die Initiativen sind Teil der langjährigen Arbeit des "Runden Tisches gegen häusliche Gewalt" und der lokalen Gleichstellungsstellen. Ihr Fokus liegt auf Aufklärung, Prävention und der Unterstützung von Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind. Besonders häufig beginnt Partnerschaftsgewalt mit verbalen Angriffen, bevor sie in körperliche oder sexuelle Übergriffe eskaliert. Femizide – die Tötung von Frauen wegen ihres Geschlechts – stellen die extremste Form solcher Gewalt dar.

Die Veranstaltungen am 27. November bieten direkten Zugang zu Informationen und Hilfsnetzwerken. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, damit mehr Betroffene zu erreichen und gleichzeitig das Bewusstsein in der Gesellschaft zu stärken. Weitere Details zur Anzahl der beteiligten Kommunen oder konkreten Gruppen innerhalb der "Runden-Tisch"-Initiative wurden bisher nicht bekannt gegeben.

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