15 January 2026, 14:49

KSC startet mit notdürftiger Abwehr in die 2. Bundesliga-Rückrunde

Eine Gruppe junger Jungs, die auf der Straße Fußball spielen, mit einem Ball in der Mitte des Geschehens, in Schwarz-Weiß. Im Hintergrund stehen Menschen hinter einem Geländer, mit Gebäuden mit Fenstern und Pfählen.

Karlsruher SC beginnt die zweite Halbzeit mit defensiven Sorgen - KSC startet mit notdürftiger Abwehr in die 2. Bundesliga-Rückrunde

Karlsruher SC startet mit schwer angeschlagener Abwehr in die Rückrunde der 2. Bundesliga

Der KSC geht mit einer stark geschwächten Defensive in die zweite Saisonhälfte der 2. Bundesliga. Mehrere Leistungsträger fallen weiterhin verletzungsbedingt aus, sodass dem Team im Abwehrverbund kaum Alternativen bleiben. Zudem hat der Verein in der Winterpause keine neuen Stürmer verpflichtet.

Die Abwehrkrise verschärft sich, da die langzeitverletzten Marcel Beifus (Knie-OP), Nikolai Rapp (Sprunggelenks-OP) und Christoph Kobald (Wadenverletzung) auch im bevorstehenden Spiel gegen Preußen Münster fehlen werden. Mit Marcel Franke als einzigem etablierten Innenverteidiger steht Trainer Christian Eichner vor schwierigen Entscheidungen. Paul Scholl, eigentlich Außenverteidiger, soll voraussichtlich in der Zentralabwehr aushelfen.

Als weitere Optionen kommen David Herold, Meiko Wäschenbach oder Jassin Manai infrage – doch keiner von ihnen ist ein natürlicher Ersatz. Der Personalmangel kommt zur Unzeit, da der KSC bereits vor der Winterpause mit defensiven Fehlern und zu vielen Gegentoren zu kämpfen hatte.

Positiv zu vermerken ist die Rückkehr der Mittelfeldspieler Lilian Egloff und Louey Ben Farhat von ihren Verletzungen, die dem Team dringend benötigte Qualität zurückbringen. Einziger Neuzugang im Kader ist Eymen Laghrissi, der aus der Jugendmannschaft hochgezogen wurde, allerdings kein Stürmer ist. Eichner bezeichnete Preußen Münster als ein ‚technisch sehr starkes Team‘, zeigte sich aber zuversichtlich, dass der KSC bei guter Leistung ein positives Ergebnis erzielen kann.

Für die Zukunft hofft der Trainer auf einen starken Start in die Rückrunde, um an das 2:2 gegen Bochum vor der Pause anzuknüpfen.

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Der KSC beginnt das neue Jahr mit einer notdürftig geflickten Abwehr und ohne frischen Offensiv-Zuwachs. Die Mannschaft wird auf Improvisationslösungen und zurückkehrende Spieler setzen müssen, um diese schwierige Phase zu meistern. Die erste Bewährungsprobe wartet gegen das technisch versierte Team von Preußen Münster.