03 May 2026, 00:15

KSI in der Kritik: Alte Gewalt-Witze gegen schwangere Frauen entfachen neuen Skandal

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Frau mit Dutt, die ein Baby hält, beide sehen sich sanft an, betitelt mit 'Mutter und Kind'.

KSI in der Kritik: Alte Gewalt-Witze gegen schwangere Frauen entfachen neuen Skandal

Der YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI sieht sich mit heftiger Kritik konfrontiert, nachdem ein altes Video aufgetaucht ist, in dem er Witze über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Der Ausschnitt, der ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde, löste eine Welle der Empörung aus und rückte seine früheren Äußerungen erneut in den Fokus der Öffentlichkeit.

Der Skandal nahm seinen Lauf, als ein altes YouTube-Video aus dem Jahr 2017 wieder im Netz kursierte. Darin reagierte KSI auf die Ermahnung seiner Mutter, Kondome zu benutzen, mit der Aussage, er werde „dem Baby einen Schlag verpassen“, falls eine Frau von ihm schwanger werde. Die Bemerkung sorgte umgehend für scharfe Verurteilung. Die Organisation Women’s Aid bezeichnete die Äußerung als schädlich und warnte, dass derartige „Witze“ häusliche Gewalt verharmlosen und Gewalt normalisieren würden.

KSI hatte sich bereits 2023 vorübergehend aus den sozialen Medien zurückgezogen, nachdem ein weiterer Vorfall für Aufsehen gesorgt hatte. In einem Parodie-Video hatte er ein rassistisches Schimpfwort verwendet, wofür er sich später entschuldigte. Ein Sprecher räumte ein, seine frühere Wortwahl sei „dumm und falsch“ gewesen. Trotz der Entschuldigung hat der jüngst wieder aufgetauchte Clip die Debatte über seinen Humor neu entfacht.

Mittlerweile wurde das Video gelöscht, doch die Folgen des Eklats halten an. KSIs Äußerungen haben eine Diskussion über die Verantwortung von Personen des öffentlichen Lebens ausgelöst. Women’s Aid betont erneut, dass gewaltverherrlichende „Witze“ reale Konsequenzen nach sich ziehen können.

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