16 February 2026, 10:21

Kulturforum in Stuttgart diskutiert die Zukunft von Kunst und Politik in der Stadt

Ein geräumiger Raum im Metropolitan Museum of Art in New York City, der zahlreiche Gemälde an den Wänden, Bänke auf dem Boden, Statuen auf Ständern und Lampen an der Decke aufweist.

Kulturforum in Stuttgart diskutiert die Zukunft von Kunst und Politik in der Stadt

Kulturforum Stuttgart: Austausch über Kunst, Politik und die Zukunft der Stadt

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Am 10. Februar 2023 fand im Holzpixel-Druckatelier das Stuttgarter Kulturforum statt. Die Veranstaltung brachte Künstler:innen, lokale Akteur:innen und Kulturinteressierte zusammen, um über das kulturelle Gefüge der Stadt und kommende Herausforderungen zu diskutieren. Als Hauptredner gab der bekannte Bildhauer und Raumkünstler Michael Kortländer Einblicke in seine Perspektive auf Kunst und Kulturpolitik.

Gastgeber des Forums war Manfred Makowski, ein interdisziplinärer Designer, der mit seinem Holzpixel-Atelier für analoge Hochdruckwerkstätten bekannt ist. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Stuttgarter Künstlerin Ana, deren Live-Auftritt den Diskussionen eine kreative Atmosphäre verlieh.

Andreas Kimpel, Kulturdezernent der Stadt Stuttgart, eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick auf die kulturellen Entwicklungen der letzten Jahre. Er betonte die Notwendigkeit kontinuierlicher politischer Unterstützung für die Kunstszene und hob hervor, dass Investitionen in Kultur die gesellschaftliche Zusammenhalt, Bildung und demokratische Werte stärken.

Kortländer, dessen Werk sich auf Raumbilder – die Verbindung von Raum, Material und Wahrnehmung – konzentriert, sprach über die Schnittmenge von Kunst und öffentlichem Raum. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagiert er sich in der Kulturpolitik: als Vorsitzender des Düsseldorfer Künstlerhilfswerks und Mitbegründer des Vereins Düsseldorf Palermo e.V. In seinem Vortrag unterstrich er die Bedeutung einer engeren Verzahnung von Politik und Kunst.

Das Forum bot eine Plattform für den Austausch über die kulturelle Ausrichtung Stuttgarts. Zwar gab es bisher keine dokumentierten Kooperationen zwischen der Stadt und Makowskis Werkstatt, doch die Veranstaltung selbst förderte Vernetzung und Ideenaustausch.

Deutlich wurde: Kunst und Politik müssen Hand in Hand arbeiten, um die Zukunft Stuttgarts mitzugestalten. Kimpels Appell zu mehr Mut und Geduld in kulturellen Entscheidungsprozessen prägte den Tenor für eine fortschreitende Zusammenarbeit. Die Diskussionen zeigten ein gemeinsames Bekenntnis zu einer lebendigen, inklusiven Kulturszene in der Stadt.