Kurfürstendamm leuchtet: Berlins Weihnachtszauber beginnt mit tausend Lichtern
Anto SchülerKurfürstendamm leuchtet: Berlins Weihnachtszauber beginnt mit tausend Lichtern
Berlins Kurfürstendamm erstrahlt wieder in festlichem Licht – die Weihnachtszeit steht vor der Tür
Jedes Jahr verwandelt sich die berühmte Prachtstraße in ein funkelndes Lichtermeer und zieht mit ihren ikonischen Dekorationen Besucher aus aller Welt an. Zur Tradition gehören hunderte beleuchtete Bäume und gewaltige Eingangsportale, die mitten in der Stadt eine winterliche Märchenwelt entstehen lassen.
Die Feierlichkeiten beginnen etwa einen Monat vor Weihnachten, wenn Lichterketten den Ku'damm und die benachbarte Tauentzienstraße säumen. Rund 500 Bäume flankieren beide Straßen, jeder mit glitzerndem Schmuck behangen. Zwei 20 Meter hohe Eingangsportale, gekrönt von Sternen und einem riesigen Weihnachtsbaum, bilden als zentrales Element die Mittelachse des Boulevards.
In der Nähe thront am Leibnizplatz ein leuchtender Weihnachtsmann in Lebensgröße. Währenddessen begrüßt die überdimensionale Buddy-Bär-Skulptur die Besucher am Halensee-Kreisel. Auf der Tauentzienstraße schlendern Passanten – manche noch mit Maske – unter dem festlichen Lichterglanz vorbei und passieren dabei die "Berlin"-Skulptur der Künstler Matschinsky-Denninghoff.
Während das Design für die Beleuchtung 2025 noch nicht feststeht, setzen aktuelle Trends in Deutschland auf energieeffiziente LED-Installationen und nachhaltige Lichtkonzepte. Viele Städte verbinden heute nostalgische Elemente mit moderner Lichtkunst, doch konkrete Pläne für Berlin stehen noch aus.
Die jährliche Weihnachtsdekoration an Kurfürstendamm und Tauentzienstraße bleibt mit ihrer Mischung aus Tradition und Spektakel ein Publikumsmagnet. Mit hunderten beleuchteten Bäumen, imposanten Portalen und vertrauten Skulpturen ist die Illumination ein fester Bestandteil des Berliner Winterzaubers. Bis zur Bekanntgabe des nächsten Jahres können Besucher das aktuelle Lichtermeer genießen.






