Kwasniok: "Ich will mich nicht beschweren, aber..."
Kwasniok: „Ich will mich nicht beschweren, aber …“
Teaser: Der Plan mit dem Einwechselspieler Said El Mala geht nicht auf. Dennoch will der Kölner Trainer die Tage mit seiner Familie genießen.
1. FC Köln erleidet im Abstiegskampf nach dem sechsten Spiel ohne Sieg einen weiteren Rückschlag. Cheftrainer Lukas Kwasniok räumte ein, dass sein taktischer Ansatz in der jüngsten Niederlage gegen Union Berlin gescheitert ist. Nach einem vielversprechenden Saisonstart steht der Verein nun vor einem harten Kampf um den Klassenverbleib.
Kwasniok hatte vorgehabt, mit kämpferisch starken Spielern zu beginnen und später kreativere Joker einzusetzen, um das Spiel zu drehen. Doch die Strategie ging nicht auf – Köln fand keine Mittel gegen die Abwehr von Union Berlin. Said El Mala, der zu Saisonbeginn dreimal als Einwechselspieler getroffen hatte, blieb diesmal ohne Wirkung.
Mit Luca Waldschmidt, einer weiteren wichtigen Offensivkraft, fehlte ein Schlüsselspieler: Er war vor Anpfiff erkrankt. Seine Abwesenheit machte sich besonders in der Schlussphase bemerkbar, wenn die Kölner normalerweise auf Ergebnisjagd gehen. Nach dem Spiel gestand Kwasniok die schwierige Lage ein, rief die Fans aber zur Unterstützung auf. Er gab zu, dass 2026 kein einfaches Jahr werde, versicherte jedoch, die Mannschaft sei bereit zu kämpfen. Trotz der Niederlage blieb der Trainer optimistisch und freue sich auf die Weihnachtspause.
Kwasniok hatte im Juli 2025 das Amt übernommen und einen holprigen Start erlebt. Der starke Saisonauftakt wirkt inzwischen weit entfernt – der FC steht tief in der Abstiegszone.
Die Pleite verlängert Kölns sieglose Serie auf sechs Spiele. Mit fehlenden Leistungsträgern und gescheiterten Taktiken muss der Klub schnell wieder Tritt fassen. Die Unterstützung der Fans wird entscheidend sein, wenn es im neuen Jahr um die Wende gehen soll.






