17 March 2026, 08:09

Langenfeld gedenkt der Kriegsopfer mit bewegender Zeremonie zum Volkstrauertag

Gedenkstein mit der Inschrift "Selig sind die Friedenstifter, denn sie sollen Kinder Gottes genannt werden", im Freien mit Bäumen, Pflanzen, Gras, Laternenmasten, einem Gebäude im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Langenfeld gedenkt der Kriegsopfer mit bewegender Zeremonie zum Volkstrauertag

In Langenfeld wurde der Volkstrauertag mit einer feierlichen Gedenkveranstaltung auf dem katholischen Friedhof in Richrath begangen. Die von der Deutschen Kriegsgräberfürsorge und der Stadt organisierte Zeremonie stand im Zeichen des Gedenkens und des 80. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs. Schülerinnen und Schüler, lokale Gruppen sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung kamen zusammen, um der Opfer zu gedenken und über die Folgen von Krieg und Gewalt nachzudenken.

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Den Auftakt der Veranstaltung bildete eine Ansprache von Dieter Braschoss, dem Vorsitzenden des Langenfelder Ortsverbandes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge. Er führte durch die Feierlichkeiten, bevor eine Kranzniederlegung stattfand. Vier Schüler der Bettina-von-Arnim-Gesamtschule hielten anschließend Reden zu den Themen Krieg – Solidarität – Frieden in der Gegenwart – Verantwortung. Ihre Beiträge waren Teil des übergeordneten Mottos der Veranstaltung: Versöhnung über den Gräbern – Einsatz für den Frieden.

Bürgermeister Gerold Wenzens richtete sich in seiner Rede an die Anwesenden und betonte die Bedeutung des 80. Jahrestags des Kriegsendes und der Befreiung vom Nationalsozialismus. Er erinnerte an das durch den Krieg verursachte Leid und mahnte, alles dafür zu tun, dass sich solche Zerstörung nie wiederhole. Delegationen der Langenfelder Schützenvereine sowie ein Blechbläserensemble der Musikschule Langenfeld gestalteten die Feier mit musikalischen Beiträgen mit.

Wenzens lobte das Engagement der Jugendlichen und ihre aktive Mitwirkung an der Veranstaltung. Er unterstrich, dass der gemeinsame Wunsch nach Frieden Menschen weltweit verbindet und wie wichtig kollektives Erinnern und Handeln seien.

Die Gedenkfeier vereinte Schülerinnen und Schüler, Amtsträger sowie lokale Organisationen, um der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken. Reden, Musik und die Kranzniederlegung prägten die Veranstaltung und zeugten vom Bekenntnis der Stadt zu Frieden und Versöhnung. Die Feierlichkeiten waren Mahnung und Appell zugleich – ein Rückblick auf die Vergangenheit und ein Aufruf, sich weiterhin für diese Werte einzusetzen.

Quelle