27 June 2026, 02:18

Langenfeld verschärft Regeln für Bauabfälle auf dem Wertstoffhof Hansastraße

Veränderungen in der Entsorgung von Baurestmüllen am Annahmehof des kommunalen Depots

Langenfeld verschärft Regeln für Bauabfälle auf dem Wertstoffhof Hansastraße

Neue Regeln begrenzen die Annahme von Bau- und Abbruchabfällen auf dem Wertstoffhof Hansastraße in Langenfeld

Ab sofort gelten strengere Vorgaben für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen auf dem Wertstoffhof an der Hansastraße in Langenfeld. Das städtische Betriebshofdepot hat die erlaubte Menge auf zwei 10-Liter-Eimer pro Besuch reduziert. Grund für die Änderung sind stark gestiegene Entsorgungskosten.

Bereits bisher galten auf dem Gelände Beschränkungen für bestimmte Materialien: Gipskartonplatten und Porenbetonsteine wurden dort nie angenommen. Auch gemischte Abbruchabfälle wie Fenster und Türen waren bereits vor der aktuellen Anpassung ausgeschlossen.

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Nach dem neuen System können Anwohner kleine Mengen zugelassener Abfälle gegen eine Gebühr von 8,00 Euro pro Anlieferung entsorgen. Akzeptiert werden unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toilettenschüsseln, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel.

Für größere Mengen erhebt die Deponie im Stadtteil Immigrath 5,00 Euro pro Kofferraumladung. Auch private Entsorgungsunternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Materialien gegen Gebühr an. Die Stadt rät Bürgern mit großen Abfallmengen, direkt auf diese lizenzierten Anbieter zurückzugreifen.

Ziel der neuen Regelungen ist es, die Kosten im Griff zu behalten, ohne die Entsorgungsmöglichkeiten vollständig einzuschränken. Wer nur kleine Mengen Abfall hat, kann weiterhin den Wertstoffhof Hansastraße nutzen, während größere Volumina zur Deponie oder zu privaten Firmen gebracht werden müssen. Die Vorschriften stellen sicher, dass an jedem Standort nur die zugelassenen Materialien angenommen werden.

Quelle