18 December 2025, 10:20

Lünen plant drastische Erhöhung der Hundesteuer – Bürger protestieren gegen die neuen Gebühren

Ein Hund springt in die H├Âhe, um ein Objekt zu fangen, mit B├Ąumen, einem gro├čen Riesenrad und dem Himmel im Hintergrund.

Lünen plant drastische Erhöhung der Hundesteuer – Bürger protestieren gegen die neuen Gebühren

Hundesteuer in Lünen soll drastisch erhöht werden: Proteste erwartet

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Vorbemerkung In Lünen steht heute die deutliche Erhöhung der Hundesteuer zur Abstimmung im Stadtrat – mit Widerstand ist zu rechnen.

Artikeltext Hundebesitzer in Lünen müssen sich auf eine spürbare Erhöhung der Tierhaltungsabgabe einstellen. Der Stadtrat plant, die jährliche Gebühr für einen Hund von derzeit 108 Euro auf 156 Euro anzuheben. Für mehrere Hunde fallen die Kosten noch höher aus. Viele Bürger kritisieren den Schritt als ungerecht und warnen, dass er einige Halter dazu zwingen könnte, ihre Tiere abzugeben.

Die endgültige Entscheidung soll am 18. Dezember 2025 fallen, doch der Widerstand formiert sich bereits.

Laut dem Vorschlag müssen Besitzer von zwei Hunden künftig über 200 Euro pro Tier zahlen – bisher waren es 120 Euro. Durch die Erhöhung erhofft sich die Stadt Mehreinnahmen von rund 300.000 Euro jährlich. Doch die Pläne stoßen auf massive Ablehnung: Fast 1.500 Menschen haben bereits eine Online-Petition gegen die Steuererhöhung unterzeichnet.

Die am 5. Dezember 2025 auf change.org gestartete Petition hat zwar keine namentlich bekannten Initiatoren, findet aber rasant Zuspruch. Lokale Medien wie Antenne Unna berichten über die wachsende Gegenbewegung. Zudem wollen sich rund 200 Hundebesitzer am 18. Dezember um 16:30 Uhr am Willy-Brandt-Platz versammeln, um gegen die Beschlussvorlage zu protestieren.

Kritiker bemängeln, die Steigerung sei überzogen und könnte zu mehr Tierabgaben führen. Der Stadtrat hat sich zu den Bedenken bisher nicht geäußert. Auch andere lokale Abgaben in Lünen sollen steigen, was die finanzielle Belastung der Bürger weiter verschärft.

Sollte der Rat am 18. Dezember zustimmen, treten die neuen Hundesteuersätze in Kraft. Während die Stadt mit jährlichen Mehreinnahmen von 300.000 Euro rechnet, zeigen Petitionen und Demonstrationen den breiten Widerstand. Die letzte Entscheidung liegt jedoch beim Stadtrat.