28 March 2026, 18:14

Markus Lanz: Wie er das politische Fernsehen in Deutschland prägt

Portrait von Abraham Lincoln im Anzug und Krawatte mit ernster Miene, begleitet von der Aussage "Mein großer Kummer besteht nicht darin, ob Sie gescheitert sind, sondern ob Sie mit Ihrem Scheitern zufrieden sind."

Markus Lanz: Wie er das politische Fernsehen in Deutschland prägt

Markus Lanz – eine prägende Figur des politischen Fernsehens

In den vergangenen zehn Jahren hat sich Markus Lanz zu einer der prägendsten Gestalten des politischen Fernsehens in Deutschland entwickelt. Als Moderator seiner ZDF-Talkshow hat er maßgeblich beeinflusst, wie über Politik auf dem Bildschirm diskutiert wird. Trotz Rückschlägen in seiner Karriere brennt er weiterhin für seine Aufgabe und blickt optimistisch auf das politische Klima in Deutschland.

Die Übernahme der Late-Night-Talkshow nach dem Ende von Wetten, dass..? bezeichnete Lanz als Chance, "die Dinge zum Besseren zu wenden". Der Wechsel folgte einer schwierigen Phase in seiner Laufbahn, doch heute geht er seinen Job mit sichtbarer Leidenschaft an. Die Moderation der Sendung sei etwas, das er "wirklich irre gern" mache, gibt er zu – und übt dabei auch Selbstkritik: Woche für Woche habe er das Gefühl, zu versagen.

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Sein Umgang mit politischen Gästen hebt sich ab. Zwar respektiert er die meisten als Profis, doch viele Politiker meiden seine Sendung. Lanz nimmt das gelassen: In einem freien Land könne jeder selbst entscheiden, wo er auftritt. Anders als manche Kollegen glaubt er nicht, dass sein Publikum nur einschaltet, um in seinen Ansichten bestätigt zu werden. Stattdessen vertraut er auf die Vernunft der Zuschauer und ist überzeugt, dass die Mehrheit der Deutschen Extremismus ablehnt und eine ausgewogene Debatte bevorzugt.

Ein direkter Vergleich der Einschaltquoten mit dem früheren Format von Thomas Gottschalk bleibt schwierig, da seit 2014 keine konkreten Daten zu den Sehgewohnheiten veröffentlicht wurden. Dennoch ist Lanz' Einfluss auf die politische Medienlandschaft unbestritten.

Seine Zuversicht beschränkt sich nicht auf die eigene Sendung. Auch in die politische Zukunft Deutschlands setzt er Hoffnung – überzeugt davon, dass die Mehrheit der Menschen Mäßigung statt Radikalität sucht. Diese Mischung aus Selbstreflexion und Engagement prägt weiterhin seinen Platz im deutschen Fernsehen.

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