16 March 2026, 04:09

Mönchengladbach baut riesiges E-Bus-Depot auf alter Kasernenfläche

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Fahrzeugen, Strommasten, Gebäuden, Bäumen und einem Turm unter einem bewölkten Himmel.

Mönchengladbach baut riesiges E-Bus-Depot auf alter Kasernenfläche

Neues E-Bus-Depot soll alte Niederrhein-Kaserne in Mönchengladbach ersetzen

Ein großes Elektrobus-Depot entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne in Mönchengladbach. Das von der Niederrheinische Energie und Wasser (NEW) getragene Projekt wird künftig sowohl Mönchengladbach als auch Viersen bedienen. Die Pläne für das Vorhaben befinden sich nun in der öffentlichen Auslegungsphase.

Das neue Depot wird eine Fläche von 96.200 Quadratmetern umfassen und Platz für 120 Elektrobusse bieten, die dort gleichzeitig parken und geladen werden können. Zudem sind Werkstätten, Verwaltungsgebäude und Sozialräume für das Personal vorgesehen. Rund 20 Prozent des Geländes bleiben als natürlicher Lebensraum unberührt.

Um den Bau zu ermöglichen, erarbeitet die Stadt derzeit den Bebauungsplan Nr. 812/N. Dieser weist das Areal als Standort für Busbetrieb, Wartung und Serviceleistungen aus. Das Depot ist ein zentraler Baustein für die Umstellung der gesamten Busflotte auf Elektroantrieb bis 2030.

Bürgerbeteiligung bis 24. April möglich Die Pläne können vom 25. März bis 24. April auf der Website der Stadt oder im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung eingesehen werden. Eine öffentliche Informationsveranstaltung findet am 24. März um 18 Uhr im Rheydter Rathaus (Raum 2028) statt. Eine Anmeldung ist bis zum 22. März per E-Mail oder telefonisch erforderlich.

Zusätzlich bereitet die Stadt den Bebauungsplan Nr. 819/N vor, der ein Betriebsgelände nördlich der A 61 für Recycling- und Instandhaltungsanlagen erweitert. Zu beiden Entwurfsvarianten können Bürger während der Konsultationsphase Stellung nehmen.

Das Depot ebnet den Weg für die vollständige Elektrifizierung des Busverkehrs bis Ende des Jahrzehnts. Rückmeldungen zu den Plänen werden bis zum 24. April entgegengenommen. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilität in der Region.

Quelle